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		<title><![CDATA[ZTR Forum - Alle Foren]]></title>
		<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/</link>
		<description><![CDATA[ZTR Forum - http://ztr-rechenschwaeche.de/forum]]></description>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 11:21:48 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Algebra / Geometrie]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-578.html</link>
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 22:36:20 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-578.html</guid>
			<description><![CDATA[Sehr geehrte Experten,<br />
<br />
mein Kind wurde schon mehrfach auf Dyskalkulie getestet, ist aber ganz knapp jeweils negativ beschieden worden. Grund ist eine sehr gute visuelle Begabung (bei einer AVWS), die das Ergebnis angehoben hat.<br />
In der letzten Schulaufgabe (Realschule, 5. Klasse) hat er nun im Algebrateil völlig versagt (wäre als Teilnote wohl mit einer 6 zu bewerten gewesen), während er im Geometrieteil die volle Punktezahl erreicht hat.<br />
Ist es denn möglich, dass es eine partielle Rechenschwäche gibt?<br />
<br />
Danke für Ihre Mühe.<br />
<br />
Mit freundlichen Grüßen,<br />
selva]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr geehrte Experten,<br />
<br />
mein Kind wurde schon mehrfach auf Dyskalkulie getestet, ist aber ganz knapp jeweils negativ beschieden worden. Grund ist eine sehr gute visuelle Begabung (bei einer AVWS), die das Ergebnis angehoben hat.<br />
In der letzten Schulaufgabe (Realschule, 5. Klasse) hat er nun im Algebrateil völlig versagt (wäre als Teilnote wohl mit einer 6 zu bewerten gewesen), während er im Geometrieteil die volle Punktezahl erreicht hat.<br />
Ist es denn möglich, dass es eine partielle Rechenschwäche gibt?<br />
<br />
Danke für Ihre Mühe.<br />
<br />
Mit freundlichen Grüßen,<br />
selva]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Suche Dyskalkulietherapeuten im Raum Frankfurt/Taunus]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-576.html</link>
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 18:11:02 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-576.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen, bei meiner Tochter ( 6 Jahre) und erste Klasse wurde Dyskalkulie festgestellt. Bei dem allseits empfohlenen Institut PTZ gibt es 9 Monate Wartezeit. Wer kann mir ein qualifiziertes Institut empfehlen - welches auch einfühlsam mit kleinen Erstklässlermädchen umgeht)? Vielen Dank im voraus, Sabine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen, bei meiner Tochter ( 6 Jahre) und erste Klasse wurde Dyskalkulie festgestellt. Bei dem allseits empfohlenen Institut PTZ gibt es 9 Monate Wartezeit. Wer kann mir ein qualifiziertes Institut empfehlen - welches auch einfühlsam mit kleinen Erstklässlermädchen umgeht)? Vielen Dank im voraus, Sabine]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wo bekomme ich Hilfe, gibt es Ergotherapeuten für Dyskalkulie?]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-575.html</link>
			<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 21:00:17 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-575.html</guid>
			<description><![CDATA[[/font]Hallo zusammen, ich bin ziemlich am Ende meiner Kräfte. Meine Tochter ist 13 Jahre, geht in die Realschule im Raum Fulda, und wurde getestet auf Dyskalkulie. Das Schulamt Fulda und eine Kinderärztin/Psychologin habe beide diesen Test durchgeführt. Die Diagnose ist, eine ausgeprägte Form von Dyskalkulie und ansonsten liegt ihr IQ bei durchschnittlichen 107. <br />
Da die Nachhilfe beim Studionkreis nichts bringt, habe ich mich mit dieser Diagnose an die Schule gewandt, dort bekam ich die Antwort, das der Gesetzgeber dies nicht anerkennt und somit meine Tochter nicht anders bewertet wird, und nun auch als versetzungsgefährdet gilt. Dies schon zum 2.mal in Folge. <br />
Daraufhin wandte ich mich an die Krankenkasse, dort die selbe Antwort, keine Chance auf Hilfe, es wird nicht anerkannt. Ist "nur" eine Teilleistungsschwäche. Ich bekomme erst Hilfe von der Krankenkasse oder Jugendamt wenn mein Kind psychischen Schaden nimmt. Halloooooooo???!!! <br />
Meine Frage ist, macht Ergotherapie Sinn? Gibt es im Raum Fulda/Hünfeld einen Therapeuten o.ä. der sich mit Dyskalkulie und dem Umgang damit auskennt? Was kann ich noch tun für mein Kind? Ich freue mich auf Antworten oder Anregungen. Vielen Dank im Voraus. <br />
liebe Grüße, die Tine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[/font]Hallo zusammen, ich bin ziemlich am Ende meiner Kräfte. Meine Tochter ist 13 Jahre, geht in die Realschule im Raum Fulda, und wurde getestet auf Dyskalkulie. Das Schulamt Fulda und eine Kinderärztin/Psychologin habe beide diesen Test durchgeführt. Die Diagnose ist, eine ausgeprägte Form von Dyskalkulie und ansonsten liegt ihr IQ bei durchschnittlichen 107. <br />
Da die Nachhilfe beim Studionkreis nichts bringt, habe ich mich mit dieser Diagnose an die Schule gewandt, dort bekam ich die Antwort, das der Gesetzgeber dies nicht anerkennt und somit meine Tochter nicht anders bewertet wird, und nun auch als versetzungsgefährdet gilt. Dies schon zum 2.mal in Folge. <br />
Daraufhin wandte ich mich an die Krankenkasse, dort die selbe Antwort, keine Chance auf Hilfe, es wird nicht anerkannt. Ist "nur" eine Teilleistungsschwäche. Ich bekomme erst Hilfe von der Krankenkasse oder Jugendamt wenn mein Kind psychischen Schaden nimmt. Halloooooooo???!!! <br />
Meine Frage ist, macht Ergotherapie Sinn? Gibt es im Raum Fulda/Hünfeld einen Therapeuten o.ä. der sich mit Dyskalkulie und dem Umgang damit auskennt? Was kann ich noch tun für mein Kind? Ich freue mich auf Antworten oder Anregungen. Vielen Dank im Voraus. <br />
liebe Grüße, die Tine]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Neuling mit Fragen]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-574.html</link>
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:00:07 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-574.html</guid>
			<description><![CDATA[Guten Tag,<br />
<br />
ich bin 58, weiblich und habe vor einigen Jahren entdeckt, dass es für das, worunter ich seit meiner Kindheit leide und auch heute noch manchmal fast verzweifle, die Bezeichnung Dyskalkulie gibt. Natürlich ist war es und ist es noch eine große Erleichterung zu wissen, dass ich nicht zu dumm bin, sondern dass es offensichtlich eine Disposition gibt. <br />
Ich habe mich mit diesem Defizit durch Kindheit, Schule und Studium gequält, das ich auch nicht zuende gebracht habe. Etwa 35 Jahre habe ich als freischaffende Künstlerin gelebt und alles, was mit Rechnen, allerdings auch mit strukturierten Sachen wie Verträge, Änträge usw. vermieden, weil ich nicht in der Lage bin, ohne (teilweise schwerwiegende) Fehler zu machen solche Strukturen überschauen und detailliert zu bearbeiten.<br />
<span style="font-weight: bold;">Und ich kann ganz einfach nicht rechnen.</span><br />
Dazu kommt, dass ich linkshändig geboren und ungepolt worden bin, und für mich ist rechts links und eine 12 z.B. eine 21. <br />
Auch schreibe ich spontan, auch handschriftlich, oft Wörter von hinten nach vorn.<br />
Diese Disposition geht mir im täglichen Leben so oft zu meinem Schaden aus, dass ich mich in bestimmten Situationen gerne oute und outen möchte, möchte gerne mitteilen, dass ich manche Sachen einfach nicht können KANN, weil mir da was fehlt.<br />
Nun ist meine Frage: kann man Dyskalkulie nachweisen und wenn, wie, und ist so ein Nachweis im "öffentlichen Leben" einsetzbar?<br />
Mich kostet diese Veranlagung täglich Lebenskraft und ich fühle mich allmählich richtig krank vor Anstrengung.<br />
Und ich wüsste gern, wieweit Dyskalkulie und rechtsgepolte Linkshändigkeit miteinander zusammenhängen und ob überhaupt.<br />
<br />
Vielen Dank zunächst für eine Antwort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Guten Tag,<br />
<br />
ich bin 58, weiblich und habe vor einigen Jahren entdeckt, dass es für das, worunter ich seit meiner Kindheit leide und auch heute noch manchmal fast verzweifle, die Bezeichnung Dyskalkulie gibt. Natürlich ist war es und ist es noch eine große Erleichterung zu wissen, dass ich nicht zu dumm bin, sondern dass es offensichtlich eine Disposition gibt. <br />
Ich habe mich mit diesem Defizit durch Kindheit, Schule und Studium gequält, das ich auch nicht zuende gebracht habe. Etwa 35 Jahre habe ich als freischaffende Künstlerin gelebt und alles, was mit Rechnen, allerdings auch mit strukturierten Sachen wie Verträge, Änträge usw. vermieden, weil ich nicht in der Lage bin, ohne (teilweise schwerwiegende) Fehler zu machen solche Strukturen überschauen und detailliert zu bearbeiten.<br />
<span style="font-weight: bold;">Und ich kann ganz einfach nicht rechnen.</span><br />
Dazu kommt, dass ich linkshändig geboren und ungepolt worden bin, und für mich ist rechts links und eine 12 z.B. eine 21. <br />
Auch schreibe ich spontan, auch handschriftlich, oft Wörter von hinten nach vorn.<br />
Diese Disposition geht mir im täglichen Leben so oft zu meinem Schaden aus, dass ich mich in bestimmten Situationen gerne oute und outen möchte, möchte gerne mitteilen, dass ich manche Sachen einfach nicht können KANN, weil mir da was fehlt.<br />
Nun ist meine Frage: kann man Dyskalkulie nachweisen und wenn, wie, und ist so ein Nachweis im "öffentlichen Leben" einsetzbar?<br />
Mich kostet diese Veranlagung täglich Lebenskraft und ich fühle mich allmählich richtig krank vor Anstrengung.<br />
Und ich wüsste gern, wieweit Dyskalkulie und rechtsgepolte Linkshändigkeit miteinander zusammenhängen und ob überhaupt.<br />
<br />
Vielen Dank zunächst für eine Antwort.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Abitur mittels Fernschule..Dyskalkulie?]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-573.html</link>
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 11:35:58 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-573.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
ich bin momentan verzweifelt und ratlos.<br />
Schon in der Grundschule bin ich bei Mathematik nahezu verzweifelt.<br />
Damals wurde auch ein Test durchgeführt (Schulamt)allerdings hat man da meinen Eltern gesagt das würde sich alles "rauswachsen" und da wäre schon nichts.<br />
Ich sass also stundenlang an meinen Matheaufgaben und habe nie wirklich etwas verstanden.<br />
Die Realschule habe ich mitunter aufgrund der Mathematik verlassen und bin auf die Hauptschule gewechselt,ich habe lange,lange gar nichts verstanden,irgendwann habe ich dann angefangen Dinge einfach auswendig zu lernen,z.B beim Bruchrechnen die Zahl unten mit der Zahl oben und dann teilen,kompliziert und für niemanden nachvollziehbar.<br />
Das 1x1 klappt bis zur Zahl 5 ganz gut,ab da wird es etwas schwieriger,beim 7x6 weiss ich z.B das 6x6 36 ist von da würde ich dann aber mit den Fingern zählen.<br />
Ich merke mir also immer 5x5,7x7 usw. um von da zurück oder vorwärts zu rechnen,wobei minus schlimmer ist als plus.<br />
Beim großen 1x1 klappt es ohne Finger oder am besten Taschenrechner gar nicht.<br />
Ich habe das Gefühl ich muss alles speichern damit nichts "verloren" geht.<br />
Maße und Gewicht kann ich absolut gar nicht einschätzen,wenn mir jemand sagt der Raum ist 20qm groß kann er mir auch sagen er ist 60qm groß das würde ich glauben.<br />
Ebenso bei Gewichten,ich messe z.B beim Kuchen backen alles genau ab weil ich es absolut gar nicht schätzen kann.<br />
Beim einkaufen runde ich grundsätzlich alles auf,kostet also etwas z.B 3,65€ sind es 4,00€ und dann verliere ich auch nach dem 2. Preis die Übersicht.<br />
Ich habe eine Kaufmännische Lehre absolviert und wäre dann aufgrund es Fachs Buchhaltung auch fast durchgefallen,ich habe sie nur durch eine mündliche Nachprüfung bestanden.<br />
Wenn ich z.B am Telefon bin und mir diktiert jemand eine Telefonnummer,Blz o.ä in Zahlen wie 75 86 o.ä muss ich es erst auseinander halten um zu verstehen das die 7 vor die 5 kommt und die 8 vor die 6,wenn ich etwas in den Taschenrechner tippe dann kommt es auch vor das ich Zahlendreher einbaue.<br />
<br />
Nun zu einem weiteren Problem:<br />
Ich habe über eine Fernschule mit dem Abitur begonnen und komme auch in allen Fächern ganz gut zurecht,bis auf Mathematik.<br />
Wenn ich in den Lernheften lese dann macht mein Kopf regelrecht zu und ich verstehe es einfach nicht,ich kann keine Zusammenhänge herstellen,Bedeutungen einzelner Buchstaben oder Symbolen kann ich mir nicht merken.<br />
Ich bin frustriert und ratlos und habe Sorge das Abitur nicht zu schaffen,weil es am Ende daran scheitert.<br />
<br />
Ich weiss einfach nicht was ich noch machen soll und wie ich gerade den höheren Abiturstoff verstehen soll,da kann ich nicht mehr so viel auswendig lernen.<br />
<br />
Ich würde mich freuen wenn man mir hier helfen könnte.<br />
<br />
Dankeschön]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
ich bin momentan verzweifelt und ratlos.<br />
Schon in der Grundschule bin ich bei Mathematik nahezu verzweifelt.<br />
Damals wurde auch ein Test durchgeführt (Schulamt)allerdings hat man da meinen Eltern gesagt das würde sich alles "rauswachsen" und da wäre schon nichts.<br />
Ich sass also stundenlang an meinen Matheaufgaben und habe nie wirklich etwas verstanden.<br />
Die Realschule habe ich mitunter aufgrund der Mathematik verlassen und bin auf die Hauptschule gewechselt,ich habe lange,lange gar nichts verstanden,irgendwann habe ich dann angefangen Dinge einfach auswendig zu lernen,z.B beim Bruchrechnen die Zahl unten mit der Zahl oben und dann teilen,kompliziert und für niemanden nachvollziehbar.<br />
Das 1x1 klappt bis zur Zahl 5 ganz gut,ab da wird es etwas schwieriger,beim 7x6 weiss ich z.B das 6x6 36 ist von da würde ich dann aber mit den Fingern zählen.<br />
Ich merke mir also immer 5x5,7x7 usw. um von da zurück oder vorwärts zu rechnen,wobei minus schlimmer ist als plus.<br />
Beim großen 1x1 klappt es ohne Finger oder am besten Taschenrechner gar nicht.<br />
Ich habe das Gefühl ich muss alles speichern damit nichts "verloren" geht.<br />
Maße und Gewicht kann ich absolut gar nicht einschätzen,wenn mir jemand sagt der Raum ist 20qm groß kann er mir auch sagen er ist 60qm groß das würde ich glauben.<br />
Ebenso bei Gewichten,ich messe z.B beim Kuchen backen alles genau ab weil ich es absolut gar nicht schätzen kann.<br />
Beim einkaufen runde ich grundsätzlich alles auf,kostet also etwas z.B 3,65€ sind es 4,00€ und dann verliere ich auch nach dem 2. Preis die Übersicht.<br />
Ich habe eine Kaufmännische Lehre absolviert und wäre dann aufgrund es Fachs Buchhaltung auch fast durchgefallen,ich habe sie nur durch eine mündliche Nachprüfung bestanden.<br />
Wenn ich z.B am Telefon bin und mir diktiert jemand eine Telefonnummer,Blz o.ä in Zahlen wie 75 86 o.ä muss ich es erst auseinander halten um zu verstehen das die 7 vor die 5 kommt und die 8 vor die 6,wenn ich etwas in den Taschenrechner tippe dann kommt es auch vor das ich Zahlendreher einbaue.<br />
<br />
Nun zu einem weiteren Problem:<br />
Ich habe über eine Fernschule mit dem Abitur begonnen und komme auch in allen Fächern ganz gut zurecht,bis auf Mathematik.<br />
Wenn ich in den Lernheften lese dann macht mein Kopf regelrecht zu und ich verstehe es einfach nicht,ich kann keine Zusammenhänge herstellen,Bedeutungen einzelner Buchstaben oder Symbolen kann ich mir nicht merken.<br />
Ich bin frustriert und ratlos und habe Sorge das Abitur nicht zu schaffen,weil es am Ende daran scheitert.<br />
<br />
Ich weiss einfach nicht was ich noch machen soll und wie ich gerade den höheren Abiturstoff verstehen soll,da kann ich nicht mehr so viel auswendig lernen.<br />
<br />
Ich würde mich freuen wenn man mir hier helfen könnte.<br />
<br />
Dankeschön]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Weiterbewilligung  der Lerntherapie]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-572.html</link>
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 13:44:36 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-572.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
bei meiner Tochter wurde am Ende der 4.Klasse eine schwere Dyskalkulie diagnostiziert, durch den schulpsychologischen Dienst der SBA Leipzig. Ich stellte im Mai 2011 einen Antrag auf Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII, um die Lerntherapie zu finanzieren. Zuständig war das Jugendamt Leipzig Land. Die Eingliederungshilfe wurde, für 40 Stunden, problemlos bewilligt, da eine drohende seelische Behinderung bei meiner Tochter vorlag. <br />
Im Dezember zogen wir in die Stadt Leipzig um. Inzwischen erfolgte die Übergabe der beiden Jugendämter, da ja nun der ASD der Stadt Leipzig zuständig ist. Ich habe am 17.4.2012 dort einen Termin, bei dem es um die Weiterbewilligung gehen soll. Die Mitarbeiterin teilte mir bereits mit, dass die Anspruchsvoraussetzungen erneut geprüft werden und der Amtsarzt ein Gutachten erstellen wird. Da die Lerntherapie bei meiner Tochter gut angeschlagen hat, befürchte ich, dass der Amtsarzt und auch das Jugendamt zu dem Schluß kommen könnte, dass eine Fortsetzung der Therapie nicht mehr notwendig sei. Experten gehen aber von einem Therapiebedarf von ca. 100 Stunden aus.<br />
Ich allein kann die Lerntherapie aber nicht finanzieren. Muß ich mich auf den Amtsarzt einlassen, oder kann ich auch einen anderen Kinderpsychologen mit dem Gutachten beauftragen? Ich habe mit dem Gesundheitsamt der Stadt Leipzig keine guten Erfahrungen gemacht, bezüglich der Schuleingangsuntersuchung. Eigentlich, so die Ärztin dort, sei mein Kind noch nicht wirklich schulreif, da sie aber 4 Tage vor dem Stichtag 30.6. geboren sei, müsse sie eingeschult werden. Vielleicht hat das die Dyskalkulie begünstigt?<br />
Ich befürchte auch, dass uns das Jugendamt einen "Strick daraus drehen" könnte, dass Josis Lerntherapeutin nicht nur im Institut, sondern auch an ihrer Mittelschule als Lehrerin tätig ist. Für uns insofern komfortabel, dass mein Kind nicht durch die halbe Stadt zu fahren braucht, sondern die Lerntherapie nach dem Unterricht in der Schule gemacht werden kann. Ausserdem sind so Absprachen zwischen der Lerntherapeutin und der Mathelehrerin möglich, um geeignete Fördermaßnahmen zu ergreifen. Ich befürchte, dass das Jugendamt die Verantwortung dann an die Schule abschiebt, wie es das in Leipzig ja sehr oft tut.<br />
Wie schätzen Sie die Aussichten einer Klage gegen das Jugendamt ein, bzw. hat es schon einmal einen ähnlichen Fall gegeben?<br />
Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben, was beim ASD zu beachten ist.<br />
Danke schon mal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
bei meiner Tochter wurde am Ende der 4.Klasse eine schwere Dyskalkulie diagnostiziert, durch den schulpsychologischen Dienst der SBA Leipzig. Ich stellte im Mai 2011 einen Antrag auf Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII, um die Lerntherapie zu finanzieren. Zuständig war das Jugendamt Leipzig Land. Die Eingliederungshilfe wurde, für 40 Stunden, problemlos bewilligt, da eine drohende seelische Behinderung bei meiner Tochter vorlag. <br />
Im Dezember zogen wir in die Stadt Leipzig um. Inzwischen erfolgte die Übergabe der beiden Jugendämter, da ja nun der ASD der Stadt Leipzig zuständig ist. Ich habe am 17.4.2012 dort einen Termin, bei dem es um die Weiterbewilligung gehen soll. Die Mitarbeiterin teilte mir bereits mit, dass die Anspruchsvoraussetzungen erneut geprüft werden und der Amtsarzt ein Gutachten erstellen wird. Da die Lerntherapie bei meiner Tochter gut angeschlagen hat, befürchte ich, dass der Amtsarzt und auch das Jugendamt zu dem Schluß kommen könnte, dass eine Fortsetzung der Therapie nicht mehr notwendig sei. Experten gehen aber von einem Therapiebedarf von ca. 100 Stunden aus.<br />
Ich allein kann die Lerntherapie aber nicht finanzieren. Muß ich mich auf den Amtsarzt einlassen, oder kann ich auch einen anderen Kinderpsychologen mit dem Gutachten beauftragen? Ich habe mit dem Gesundheitsamt der Stadt Leipzig keine guten Erfahrungen gemacht, bezüglich der Schuleingangsuntersuchung. Eigentlich, so die Ärztin dort, sei mein Kind noch nicht wirklich schulreif, da sie aber 4 Tage vor dem Stichtag 30.6. geboren sei, müsse sie eingeschult werden. Vielleicht hat das die Dyskalkulie begünstigt?<br />
Ich befürchte auch, dass uns das Jugendamt einen "Strick daraus drehen" könnte, dass Josis Lerntherapeutin nicht nur im Institut, sondern auch an ihrer Mittelschule als Lehrerin tätig ist. Für uns insofern komfortabel, dass mein Kind nicht durch die halbe Stadt zu fahren braucht, sondern die Lerntherapie nach dem Unterricht in der Schule gemacht werden kann. Ausserdem sind so Absprachen zwischen der Lerntherapeutin und der Mathelehrerin möglich, um geeignete Fördermaßnahmen zu ergreifen. Ich befürchte, dass das Jugendamt die Verantwortung dann an die Schule abschiebt, wie es das in Leipzig ja sehr oft tut.<br />
Wie schätzen Sie die Aussichten einer Klage gegen das Jugendamt ein, bzw. hat es schon einmal einen ähnlichen Fall gegeben?<br />
Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben, was beim ASD zu beachten ist.<br />
Danke schon mal.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Legasth. + Dyskalkulie + anstehender Schulwechsel]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-571.html</link>
			<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 15:59:10 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-571.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo , ich bin neu hier und bin zufällig durch das Internet auf dieses Forum gestoßen !<br />
Meiner Tochter Sarah 10 Jahre /4. Klasse Grundschule NRW wurde vor 2 Tagen Legasthenie und Dyskalkulie diagnostieziert ! Sie hatte schon länger  große Schwierigkeiten in Mathe u. Deutsch , ihre Klassenlehrerin dies immer als magelnden Fleiß abtat ! Meine Tochter wäre halt ein kind das eben etwas mehr Druck bräuchte und immmer üben üben üben sollte ! Das haben wir dann auch getan mit dem Ergebnis das alles noch schlimmer wurde und ich dann von mir aus ein Testverfahren im SPZ veranlasst habe ! Dieses zog sich nun über einen Zeitraum von knapp 5 Monaten und nun diese Diagnose mit dem zusätzlich Ergebnis das Sarah leicht Deppresiv ist wegen dem erheblichen Leistungsdruck und zusätzlich zu einer Lerntherapie auch einen Therapeuten zur Verhaltenstherapie braucht !<br />
Leider war es nun so das meine Tochter Anfang des Jahres wurde uns Hauptschulempfehlung ausgesprochen mit der Begründung das sie eben in Mathe und Deutsch quasi ne Niete sei ! Damit war ich nicht einverstanden und meldete Sie an einer Sekundarschule an die diesen Sommer an den Start gehen sollte  ! Tut Sie aber aber nicht wegen mangelnder Anmeldezahlen !<br />
Nund haben wir auf der Straße gestanden da dieser Bescheid erst mitgeteilt wurde als alle anderen Schulen Ihre  Anmeldungen bereits abgeschlossen haben und z.b. alle Gesamtschulen voll sind ! Eine andere Sekundarschule in erreichbarer Nähe gibt es leider nicht !<br />
So mußten wir Sie vorerst an der Hauptschule anmelden ! Diese ist jedoch nicht spezialisiert auf die Diagnose und ich ich bin auch der Meinung das mit mein Kind nicht auf die Hauptschule gehört !<br />
Weiß vielleicht  Jemand hier im Forum ob es irgendeinen Weg gibt durchzusetzen das mein Kind trotzdem an einer Gesamtschule angenommen wird auf Grund Ihrer Problematik und wenn Ja , an Wen oder welcher stelle muß ich da heran treten ? <br />
Die momentane Situation belastet meine Tochter und uns als Familie sehr denn wir wollen doch nur das Richtige machen und keiner konnte uns bisher was sagen !<br />
Ich wäre über jede Antwort dankbar !!!<br />
Herzliche Grüße<br />
Katja]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo , ich bin neu hier und bin zufällig durch das Internet auf dieses Forum gestoßen !<br />
Meiner Tochter Sarah 10 Jahre /4. Klasse Grundschule NRW wurde vor 2 Tagen Legasthenie und Dyskalkulie diagnostieziert ! Sie hatte schon länger  große Schwierigkeiten in Mathe u. Deutsch , ihre Klassenlehrerin dies immer als magelnden Fleiß abtat ! Meine Tochter wäre halt ein kind das eben etwas mehr Druck bräuchte und immmer üben üben üben sollte ! Das haben wir dann auch getan mit dem Ergebnis das alles noch schlimmer wurde und ich dann von mir aus ein Testverfahren im SPZ veranlasst habe ! Dieses zog sich nun über einen Zeitraum von knapp 5 Monaten und nun diese Diagnose mit dem zusätzlich Ergebnis das Sarah leicht Deppresiv ist wegen dem erheblichen Leistungsdruck und zusätzlich zu einer Lerntherapie auch einen Therapeuten zur Verhaltenstherapie braucht !<br />
Leider war es nun so das meine Tochter Anfang des Jahres wurde uns Hauptschulempfehlung ausgesprochen mit der Begründung das sie eben in Mathe und Deutsch quasi ne Niete sei ! Damit war ich nicht einverstanden und meldete Sie an einer Sekundarschule an die diesen Sommer an den Start gehen sollte  ! Tut Sie aber aber nicht wegen mangelnder Anmeldezahlen !<br />
Nund haben wir auf der Straße gestanden da dieser Bescheid erst mitgeteilt wurde als alle anderen Schulen Ihre  Anmeldungen bereits abgeschlossen haben und z.b. alle Gesamtschulen voll sind ! Eine andere Sekundarschule in erreichbarer Nähe gibt es leider nicht !<br />
So mußten wir Sie vorerst an der Hauptschule anmelden ! Diese ist jedoch nicht spezialisiert auf die Diagnose und ich ich bin auch der Meinung das mit mein Kind nicht auf die Hauptschule gehört !<br />
Weiß vielleicht  Jemand hier im Forum ob es irgendeinen Weg gibt durchzusetzen das mein Kind trotzdem an einer Gesamtschule angenommen wird auf Grund Ihrer Problematik und wenn Ja , an Wen oder welcher stelle muß ich da heran treten ? <br />
Die momentane Situation belastet meine Tochter und uns als Familie sehr denn wir wollen doch nur das Richtige machen und keiner konnte uns bisher was sagen !<br />
Ich wäre über jede Antwort dankbar !!!<br />
Herzliche Grüße<br />
Katja]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[angst vor studium mit dysklakulie]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-570.html</link>
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 19:09:26 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-570.html</guid>
			<description><![CDATA[hallo an alle! wow, dass es ein dysklakulieforum gibt, hätte ich ja nicht gedacht. was für ein zufall, dass ich hier gelandet bin. auch ich habe eine geschichte: im grundschulalter hat irgendeine psychologin einen test mit mir gemacht und festegestellt, dass ich eine dyskalkulie habe. seitdem habe ich ehrlich gesag, total resigniert und sogut wie garnichts mehr gemacht. ich habe mich regelrecht darauf ausgeruht. im matheunterricht habe ich immer was anderes gemacht und bei arbeiten meistens gleich leere zettel abgegeben. mir war immer nur wichtig, dass ich versetzt werde und deshalb musste ich dafür sorgen, dass ich mindestens eine 5 auf dem zeugnis hatte. ich machte erst meinen hauptschulabschluss, dann real und zuletzt vor vier jahren ein fachabitur mit 2,0. natürlich nicht zu vergessen-die 5 in mathe. sonst wär der nc wesentlich besser ausgefallen, 1,6 um genauer zu sagen. damit will ich sagen, dass ich ansonsten recht intelligent, sehr ehrgeizig und engagiert und vorallem zielstrebig und perfektionistisch bin. nun habe ich meinen job an den nagel gehängt und möchte studieren. mein schicksal ist nur, dass ich mich paradoxerweise für fächer ineterssiere, die mit mathe zu tun haben.wie zum beispiel- meine nummer eins-wirtschaftspsychologie. das würde ich am liebsten machen.selbst wenn ich mich nicht für ein mathefach bewerbe, muss ich durch ein gemeinames semester mit allen studis-das ist an unserer uni so- das leuphana semester. das beinhaltet auch viel mathe mit anschließenden prüfungen. das ziel der uni ist hier natürlich nochmal gut auszusotrieren. klar, dass ich da schon im ersten semester durchfalle und alles war für die katz. mit einer dysklakulie kann ich ja keine statistikprüfung auf universitätsniveau ablegen. ich habe ja nichtmal die aufgaben in der grundschule geschafft. heisst das jetzt, dass ich niemals studieren kann? eine therapie kann ich mir keineswegs leisten, zumal mir die kosten hierfür nichtmal bekannt sind. aber sicherlich ist eine solche therapie sehr kostenaufwendig. dann kommt noch dazu-und das irritiert mich- ich hatte auch meine glücksmomente in mathe. zu bestzeiten, in denen ich hochmotiviert war, habe ich auch mal ne drei in einer arbeit geschafft. deshalb würde ich gerne wissen, ob eine dysklakulie auch phasenweise auftritt. warum konnte ich auch dreien schreiben? ein professor an der uni hat zu mir gesagt, dass es sichelich leute gab, die von meiner dysklakulie profitiert und dran verdient haben, deshalb soll ich da nix drauf geben. er meint, es liegt definitiv nicht an meiner intelligenz und ermutigte mich zum studium. ich habe jedoch totale versagensängste. mir graut es schon vor dem test zur studienaufnahme, in dem ich diagramme deuten und räuliches denken etc. beweisen muss. gibt es irgendeinen weg für mich? ich komme übrigens aus niedersachsen und außer magdeburg und göttingen konnte ich keine anlaufstellen in meiner nähe finden. lg und danke im voraus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[hallo an alle! wow, dass es ein dysklakulieforum gibt, hätte ich ja nicht gedacht. was für ein zufall, dass ich hier gelandet bin. auch ich habe eine geschichte: im grundschulalter hat irgendeine psychologin einen test mit mir gemacht und festegestellt, dass ich eine dyskalkulie habe. seitdem habe ich ehrlich gesag, total resigniert und sogut wie garnichts mehr gemacht. ich habe mich regelrecht darauf ausgeruht. im matheunterricht habe ich immer was anderes gemacht und bei arbeiten meistens gleich leere zettel abgegeben. mir war immer nur wichtig, dass ich versetzt werde und deshalb musste ich dafür sorgen, dass ich mindestens eine 5 auf dem zeugnis hatte. ich machte erst meinen hauptschulabschluss, dann real und zuletzt vor vier jahren ein fachabitur mit 2,0. natürlich nicht zu vergessen-die 5 in mathe. sonst wär der nc wesentlich besser ausgefallen, 1,6 um genauer zu sagen. damit will ich sagen, dass ich ansonsten recht intelligent, sehr ehrgeizig und engagiert und vorallem zielstrebig und perfektionistisch bin. nun habe ich meinen job an den nagel gehängt und möchte studieren. mein schicksal ist nur, dass ich mich paradoxerweise für fächer ineterssiere, die mit mathe zu tun haben.wie zum beispiel- meine nummer eins-wirtschaftspsychologie. das würde ich am liebsten machen.selbst wenn ich mich nicht für ein mathefach bewerbe, muss ich durch ein gemeinames semester mit allen studis-das ist an unserer uni so- das leuphana semester. das beinhaltet auch viel mathe mit anschließenden prüfungen. das ziel der uni ist hier natürlich nochmal gut auszusotrieren. klar, dass ich da schon im ersten semester durchfalle und alles war für die katz. mit einer dysklakulie kann ich ja keine statistikprüfung auf universitätsniveau ablegen. ich habe ja nichtmal die aufgaben in der grundschule geschafft. heisst das jetzt, dass ich niemals studieren kann? eine therapie kann ich mir keineswegs leisten, zumal mir die kosten hierfür nichtmal bekannt sind. aber sicherlich ist eine solche therapie sehr kostenaufwendig. dann kommt noch dazu-und das irritiert mich- ich hatte auch meine glücksmomente in mathe. zu bestzeiten, in denen ich hochmotiviert war, habe ich auch mal ne drei in einer arbeit geschafft. deshalb würde ich gerne wissen, ob eine dysklakulie auch phasenweise auftritt. warum konnte ich auch dreien schreiben? ein professor an der uni hat zu mir gesagt, dass es sichelich leute gab, die von meiner dysklakulie profitiert und dran verdient haben, deshalb soll ich da nix drauf geben. er meint, es liegt definitiv nicht an meiner intelligenz und ermutigte mich zum studium. ich habe jedoch totale versagensängste. mir graut es schon vor dem test zur studienaufnahme, in dem ich diagramme deuten und räuliches denken etc. beweisen muss. gibt es irgendeinen weg für mich? ich komme übrigens aus niedersachsen und außer magdeburg und göttingen konnte ich keine anlaufstellen in meiner nähe finden. lg und danke im voraus.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zukunft mit Dyskalkulie]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-569.html</link>
			<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 14:07:05 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-569.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo mein Name ist Paul bin 23 und hoffe irgendwie hier doch noch ein klein wenig Perspektive für mich zu finden. <br />
<br />
Ich habe mich mein Leben lang nebst vielen anderen nervlichen Problemen noch mit einer richtig ekelhaften Rechenschwäche rumschlagen müssen, die später dann auch als Dyskalkulie diagnostiziert wurde. <br />
Leider haben mich dann doch meine Probleme überwältigt und ich habe 2005 nicht einmal die Hauptschule geschafft (nicht nur wegen schlechter Mathe Noten).<br />
<br />
Nach einer Langen Zeit von Depressionen und gar keinem Lebenswillen mehr hab ichs dann irgendwie geschafft da soweit alleine wieder raus zu kommen das ich 2009 mich dann auf ein Abendgymnasium eingeschrieben habe. <br />
Dort habe ich dann erst einmal meinen H Abschluss nachgemacht und bin gerade dabei auch Real nachzuholen. (und das war ein sehr harter Weg) <br />
<br />
Allerdings hört dann hier auch mein Fortschritt wieder auf denn ich habe in den letzten 3 Jahren wieder sehr stark merken müssen, dass mich mein Matheproblem nicht verlassen hat :-(. <br />
Ich stehe jetzt kurz vor den Abschlussprüfungen und weis nicht wo mir der Kopf vor lauter Zeug steht was ich noch schaffen und lernen muss…und als wäre das alles nicht schon hürdenhaft genug für mich , drängt sich da jetzt noch so richtig schön Mathe dazu… um genauer zu sein ich komme wie so oft gerade einfach nicht mit und habe keine Ahnung was diese Frau da vorne an der Tafel eigentlich von mir will.<br />
<br />
Naja egal wie das Semester wird zu Ende gehen und dann werd ich da stehen … <br />
<br />
Meiner Frage ist jetzt, was kann ich danach überhaupt machen? Wenn ich auch nur im Entferntesten an etwas wie Zukunft oder Ausbildung in dem Fall denke wird mir schlecht ( liegt wohl nicht nur an Mathe ). <br />
<br />
Auch wenn Mathe nicht mein einziges Problem ist , wenn ich dann die ganzen Anforderungen an das Fach in einer Ausbildungsbeschreibung sehe ( z.b Mindestnote 3 in Mathe) bekomm ich richtig Angst was sein wird wenn ich aus der Schule raus bin.. <br />
<br />
Und die Berufe wo es halt weniger Mathe gibt wie z.b Im Bereich der Medizin sind entweder weit über meinen Notenstand oder interessieren mich schlicht und einfach nicht .. <br />
<br />
Ich hoffe der Text war nicht zu verwirrend und hoffe irgend jemand kennt das Problem bzw. kann mir vielleicht sagen wie er oder sie es bewältigt hat.. danke schoneinmal im Voraus .. <br />
<br />
Zunderfeuer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo mein Name ist Paul bin 23 und hoffe irgendwie hier doch noch ein klein wenig Perspektive für mich zu finden. <br />
<br />
Ich habe mich mein Leben lang nebst vielen anderen nervlichen Problemen noch mit einer richtig ekelhaften Rechenschwäche rumschlagen müssen, die später dann auch als Dyskalkulie diagnostiziert wurde. <br />
Leider haben mich dann doch meine Probleme überwältigt und ich habe 2005 nicht einmal die Hauptschule geschafft (nicht nur wegen schlechter Mathe Noten).<br />
<br />
Nach einer Langen Zeit von Depressionen und gar keinem Lebenswillen mehr hab ichs dann irgendwie geschafft da soweit alleine wieder raus zu kommen das ich 2009 mich dann auf ein Abendgymnasium eingeschrieben habe. <br />
Dort habe ich dann erst einmal meinen H Abschluss nachgemacht und bin gerade dabei auch Real nachzuholen. (und das war ein sehr harter Weg) <br />
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Allerdings hört dann hier auch mein Fortschritt wieder auf denn ich habe in den letzten 3 Jahren wieder sehr stark merken müssen, dass mich mein Matheproblem nicht verlassen hat :-(. <br />
Ich stehe jetzt kurz vor den Abschlussprüfungen und weis nicht wo mir der Kopf vor lauter Zeug steht was ich noch schaffen und lernen muss…und als wäre das alles nicht schon hürdenhaft genug für mich , drängt sich da jetzt noch so richtig schön Mathe dazu… um genauer zu sein ich komme wie so oft gerade einfach nicht mit und habe keine Ahnung was diese Frau da vorne an der Tafel eigentlich von mir will.<br />
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Naja egal wie das Semester wird zu Ende gehen und dann werd ich da stehen … <br />
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Meiner Frage ist jetzt, was kann ich danach überhaupt machen? Wenn ich auch nur im Entferntesten an etwas wie Zukunft oder Ausbildung in dem Fall denke wird mir schlecht ( liegt wohl nicht nur an Mathe ). <br />
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Auch wenn Mathe nicht mein einziges Problem ist , wenn ich dann die ganzen Anforderungen an das Fach in einer Ausbildungsbeschreibung sehe ( z.b Mindestnote 3 in Mathe) bekomm ich richtig Angst was sein wird wenn ich aus der Schule raus bin.. <br />
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Und die Berufe wo es halt weniger Mathe gibt wie z.b Im Bereich der Medizin sind entweder weit über meinen Notenstand oder interessieren mich schlicht und einfach nicht .. <br />
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Ich hoffe der Text war nicht zu verwirrend und hoffe irgend jemand kennt das Problem bzw. kann mir vielleicht sagen wie er oder sie es bewältigt hat.. danke schoneinmal im Voraus .. <br />
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Zunderfeuer]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ergebnis der Rechenschwaeche]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-568.html</link>
			<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 07:33:20 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-568.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
vielleicht kann mir jemand helfen.Ich war mit meiner Tochter zur Testung da wurde mir bei dem Gespräch gesagt es ist eine mittlere Rechenschwäche, nun kam gestern das schriftl. Ergebnis da stand auf einmal drauf sie hätte eine schwere Rechenschwäche wie kann das sein.Ich habe den Anschein als wollen sie nur eine Therapie erzwingen, ist ja nicht billig. Wie soll ich mich verhalten, auf jedenfall werde ich das Ergebnis nicht so hinnehmen. Sie kann mir doch nicht was sagen und dann was anderes draufschreiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
vielleicht kann mir jemand helfen.Ich war mit meiner Tochter zur Testung da wurde mir bei dem Gespräch gesagt es ist eine mittlere Rechenschwäche, nun kam gestern das schriftl. Ergebnis da stand auf einmal drauf sie hätte eine schwere Rechenschwäche wie kann das sein.Ich habe den Anschein als wollen sie nur eine Therapie erzwingen, ist ja nicht billig. Wie soll ich mich verhalten, auf jedenfall werde ich das Ergebnis nicht so hinnehmen. Sie kann mir doch nicht was sagen und dann was anderes draufschreiben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Danke ans Forum und Mut den Betroffenen]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-567.html</link>
			<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 21:45:39 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-567.html</guid>
			<description><![CDATA[Ein dank an dieses forum – auch wenn ich mich kaum traue, hier zu schreiben, denn obwohl ich mich hier in vielem wiedererkenne, muss ich gestehen, dass ich hier vermutlich aus dem Rahmen falle, denn ich bin 40 Jahre alt und im technischen Bereich erfolgreich.<br />
<br />
Bereits in der Schule war Mathe eine Hassliebe: eine 1 in Geometrie und eine 5 in Algebra ergibt bei gleicher Anzahl Klausuren eine passable 3 – dazu hat es meistens nicht ganz gereicht, Ziel war die 3,4 – so gesehen völlig unauffällig, Versetzung nie gefährdet. Mein (sehr geschätzter) Oberstufen-mathelehrer hat etwas gerochen, denn er hat in einem Beratungsgespräch zu Leistungskurswahl ganz offen gestanden, dass er bei mir nicht weiss, wie er mich einschätzen soll, er sei da völlig hilflos, denn einerseits sei ich im logischen sehr gut, andererseits könnte ich eben nichts ausrechnen. Ich glaube, den Begriff « Dyskalkulie » gabs damals noch nicht.<br />
<br />
Start in Schulphysik in Kl 7 war eine 4 – egal wieviel lernen. Erst der tip eines guten Bekannten (Physiker in der Industrie), wie Gleichungen umgestellt werden (das wusste ich in der 7. Kl. immer noch nicht), hat die Note innerhalb einer Viertelstunde (!!!!!) auf eine stabile 2, später 1, gesetzt.<br />
<br />
Nach erfolgreichem Abi (mit miserabler Mathe-Note) habe ich ein naturwissenschaftliches Studium aufgenommen und in einem sehr physik-nahen Diplom eine sehr gute Note bekommen. Das Minus nach der Eins gab es « für die Schwächen in Mathematik ». Mein Prof hat das gut erkannt !<br />
<br />
Ich bin dann nach den Naturwissenschaften immer mehr in den Ingenieursbereich gedriftet und arbeite inzwischen im Maschinenbau. Ich kann mir immer alles sehr gut konkretisieren, kein Problem, mir die Maxwellschen Gleichungen anschaulich vorzustellen. Rechnen kann ich immer noch nicht, Rausgeld ausrechnen hasse ich immer noch und ohne Excel wäre ich verloren. Ich habe aus der Not eine Tugend gemacht, so wie der Blinde besonders gut hört : Mechanik habe ich verinnerlicht, ich « fühle » Biegemomente, Trägheitsmomente, Lasten…Rechnen kann ich sie nicht….Ich bekomme aber überraschend viel Lob für mein « gutes Materialverständnis » Ich fühle ausserdem viel schneller als andere rechnen! Im übrigen muss ich auch Angebote kalkulieren, hier ist es ähnlich : ich ahne eher den Stundenaufwand und die Reaktionen am Markt als dass ich sie berechne – und auch hier bin ich genauso zielsicher wie meine rechnenden Kollegen, auch wenn ich auf ganz andre Art zum Ergebnis komme. Dabei hält sich allerdings das Lob in Grenzen, aber das ist Kalkulatorenschicksal (der Preis reicht nie).<br />
<br />
Nun holt mich die Mathe-vergangenheit wieder ein :  Ich arbeite an meiner Dissertation im Bereich numerische Verfahren/Simulation und bekomme Schüttelfrost, wenn ich eine Formel sehe. Es ist wie chinesische Schriftzeichen, die ich mittels Lexikon durchaus übersetzen kann, aber dann fehlt der Zusammenhang, bis ich jedes einzelne Wort entziffert habe – so kann man ja keinen Roman lesen. Wenn ich dagegen Noten lese, erfasse ich mit einem Blick die ganze Partitur – ich weiss, dass normale Leute so mit Zahlen umgehen können.<br />
<br />
Mein Rechenproblem ist im Alltag nicht gravierend genug – « ich bin quasi nicht blind, sondern nur fehlsichtig », als dass ich mich zu einer Therapie durchringen könnte (dazu fehlt auch neben der Arbeit die Zeit). Aber allein die Tatsache, dass ich weiss, was los sein könnte, tut mir gut. Und ich will hier anderen Mut machen : Auch wer kein « Rechenkäpsele » ist, kann in technischen Berufen erfolgreich sein. NUR MUT (und ein spätes Dankeschön an den aufrichtigen Mathelehrer, der mir zwar beim Rechnen nicht helfen konnte, mir aber mein Selbstwertgefühl erhalten hat)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein dank an dieses forum – auch wenn ich mich kaum traue, hier zu schreiben, denn obwohl ich mich hier in vielem wiedererkenne, muss ich gestehen, dass ich hier vermutlich aus dem Rahmen falle, denn ich bin 40 Jahre alt und im technischen Bereich erfolgreich.<br />
<br />
Bereits in der Schule war Mathe eine Hassliebe: eine 1 in Geometrie und eine 5 in Algebra ergibt bei gleicher Anzahl Klausuren eine passable 3 – dazu hat es meistens nicht ganz gereicht, Ziel war die 3,4 – so gesehen völlig unauffällig, Versetzung nie gefährdet. Mein (sehr geschätzter) Oberstufen-mathelehrer hat etwas gerochen, denn er hat in einem Beratungsgespräch zu Leistungskurswahl ganz offen gestanden, dass er bei mir nicht weiss, wie er mich einschätzen soll, er sei da völlig hilflos, denn einerseits sei ich im logischen sehr gut, andererseits könnte ich eben nichts ausrechnen. Ich glaube, den Begriff « Dyskalkulie » gabs damals noch nicht.<br />
<br />
Start in Schulphysik in Kl 7 war eine 4 – egal wieviel lernen. Erst der tip eines guten Bekannten (Physiker in der Industrie), wie Gleichungen umgestellt werden (das wusste ich in der 7. Kl. immer noch nicht), hat die Note innerhalb einer Viertelstunde (!!!!!) auf eine stabile 2, später 1, gesetzt.<br />
<br />
Nach erfolgreichem Abi (mit miserabler Mathe-Note) habe ich ein naturwissenschaftliches Studium aufgenommen und in einem sehr physik-nahen Diplom eine sehr gute Note bekommen. Das Minus nach der Eins gab es « für die Schwächen in Mathematik ». Mein Prof hat das gut erkannt !<br />
<br />
Ich bin dann nach den Naturwissenschaften immer mehr in den Ingenieursbereich gedriftet und arbeite inzwischen im Maschinenbau. Ich kann mir immer alles sehr gut konkretisieren, kein Problem, mir die Maxwellschen Gleichungen anschaulich vorzustellen. Rechnen kann ich immer noch nicht, Rausgeld ausrechnen hasse ich immer noch und ohne Excel wäre ich verloren. Ich habe aus der Not eine Tugend gemacht, so wie der Blinde besonders gut hört : Mechanik habe ich verinnerlicht, ich « fühle » Biegemomente, Trägheitsmomente, Lasten…Rechnen kann ich sie nicht….Ich bekomme aber überraschend viel Lob für mein « gutes Materialverständnis » Ich fühle ausserdem viel schneller als andere rechnen! Im übrigen muss ich auch Angebote kalkulieren, hier ist es ähnlich : ich ahne eher den Stundenaufwand und die Reaktionen am Markt als dass ich sie berechne – und auch hier bin ich genauso zielsicher wie meine rechnenden Kollegen, auch wenn ich auf ganz andre Art zum Ergebnis komme. Dabei hält sich allerdings das Lob in Grenzen, aber das ist Kalkulatorenschicksal (der Preis reicht nie).<br />
<br />
Nun holt mich die Mathe-vergangenheit wieder ein :  Ich arbeite an meiner Dissertation im Bereich numerische Verfahren/Simulation und bekomme Schüttelfrost, wenn ich eine Formel sehe. Es ist wie chinesische Schriftzeichen, die ich mittels Lexikon durchaus übersetzen kann, aber dann fehlt der Zusammenhang, bis ich jedes einzelne Wort entziffert habe – so kann man ja keinen Roman lesen. Wenn ich dagegen Noten lese, erfasse ich mit einem Blick die ganze Partitur – ich weiss, dass normale Leute so mit Zahlen umgehen können.<br />
<br />
Mein Rechenproblem ist im Alltag nicht gravierend genug – « ich bin quasi nicht blind, sondern nur fehlsichtig », als dass ich mich zu einer Therapie durchringen könnte (dazu fehlt auch neben der Arbeit die Zeit). Aber allein die Tatsache, dass ich weiss, was los sein könnte, tut mir gut. Und ich will hier anderen Mut machen : Auch wer kein « Rechenkäpsele » ist, kann in technischen Berufen erfolgreich sein. NUR MUT (und ein spätes Dankeschön an den aufrichtigen Mathelehrer, der mir zwar beim Rechnen nicht helfen konnte, mir aber mein Selbstwertgefühl erhalten hat)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[ist das schon dyskalkulie oder doch nicht?]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-566.html</link>
			<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 13:26:55 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-566.html</guid>
			<description><![CDATA[hallo,<br />
<br />
ich habe jetzt endlich mal den mut zusammengenommen, mich hier zu melden, weil ich mir extrem unsicher bin, was das thema dyskalkulie angeht.<br />
ich denke schon länger, dass ich ein problem mit mathe habe, kriege aber von außen immer wieder gesagt, dass ich sowas wie dyskalkulie auf keinen fall hätte weil die kinder, die im fernsehen kommen ja immer gar nicht klarkommen...<br />
<br />
gut, von vorne anfangen.<br />
ich bin 26 und studiere englisch und ethnologie<br />
da ich mathe in meinem studium nicht brauche, sind es eher die alltäglichen situationen, die mir zusetzten. Ich bin häufig eine stunde zu spät oder zu früh, weil für mich schnell mal halb neun und 9 uhr 30 das selbe ist. Deshalb achte ich inzwischen fast schon paranoid auf die uhrzeit und prüfe drei mal nach oder frage gleich andere leute. Extrem lästig. <br />
Im supermarkt weiß ich, dass ich das wechselgeld nachprüfen sollte, allerdings müsste ich die beträge erst auswengig lernen um damit ultimativ umständlich rechnen zu können. Dauert also viel zu lange.<br />
Gesellschaftsspielen, die mit rechnen zu tun haben, gehe ich gerne aus dem weg. Wenn ich dann doch mal einen kniffel mit 5 würfeln spiele dauert es ewig bis ich weiß was es denn ergibt. Einfach finde ich nur, wenn zwei würfel genau 10 ergeben. <br />
Generell habe ich tendentiell mehr probleme bei „krummen zahlen“. Solange alles unter 100 bleibt, komme ich auch noch relativ gut klar. 1x1 funktioniert meist jedoch nur mit nachrechnen (sehr langsam), das große 1x1 funktioniert gar nicht. In plus aufgaben bin ich auch besser als in minus und in mal besser als in geteilt.<br />
Generell hab ich das gefühl, dass ich unglaublich umständlich rechne und leide darunter, ebenso wie es mir häufig echt peinlich ist, dass ich einfachste aufgaben nicht im kopf machen kann, sondern sie aufschreiben muss, dass „ich was in der hand habe“<br />
<br />
zur schule: <br />
an meine grundschulzeit kann ich mich leider nicht mehr so wirklich erinnern. d.h. ich kann leider nicht sagen wann es genau angefangen hat mit den problemen. <br />
die ersten "problem erinnerungen" fangen bei mir in der realschule so ab 7. klasse an. bruchrechnen, gleichungen und so. allgemein war ich auf der realschule in mathe ganz ok, hatte auch immer nachhilfe und konnte mit sachen wie geometire punkten, wenn es nur zeichnen war, weil mir so was sehr leicht fällt.<br />
Allerdings hab ich erst im gymniasium begriffen, dass ein bruch eigentlich eine geteiltaufgabe ist und bis dahin auswendig gelernt und mich halt so durchgemogelt.<br />
nach der realschule bin ich aufs technische gymnasium gegangen. da fing dann der horror erst richtig an. physik hab ich gleich abgewählt, obwohl es mich interessiert. zu viel rechnen. in mathe hab ich um meinen einen punkt gekämpft, nachhilfe wirkungslos. chemie alles gut bis auf das atome rechnen. <br />
in der schule war es immer so, dass ich viele mathematischen dinge kurz verstehen konnte, aber wenn dann 2 tage ohne mathe dazwischen waren, war alles wieder weg und ich musste wieder bei null einsteigen, nicht sehr gute noten förderlich....<br />
<br />
was mir am schwersten fällt ist zeit rechnen. Desshalb habe ich da auch im alltag probleme und ohne meine analoge uhr auf der ich die stunden und minuten abzählen kann geht nichts. <br />
<br />
So, erst einmal sorry, das es jetzt doch so ein aufsatz geworden ist.<br />
Und dann, würde mich über rückmeldung, einschätzung oder sonst irgendwas freuen.<br />
Liebe grüße ännie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[hallo,<br />
<br />
ich habe jetzt endlich mal den mut zusammengenommen, mich hier zu melden, weil ich mir extrem unsicher bin, was das thema dyskalkulie angeht.<br />
ich denke schon länger, dass ich ein problem mit mathe habe, kriege aber von außen immer wieder gesagt, dass ich sowas wie dyskalkulie auf keinen fall hätte weil die kinder, die im fernsehen kommen ja immer gar nicht klarkommen...<br />
<br />
gut, von vorne anfangen.<br />
ich bin 26 und studiere englisch und ethnologie<br />
da ich mathe in meinem studium nicht brauche, sind es eher die alltäglichen situationen, die mir zusetzten. Ich bin häufig eine stunde zu spät oder zu früh, weil für mich schnell mal halb neun und 9 uhr 30 das selbe ist. Deshalb achte ich inzwischen fast schon paranoid auf die uhrzeit und prüfe drei mal nach oder frage gleich andere leute. Extrem lästig. <br />
Im supermarkt weiß ich, dass ich das wechselgeld nachprüfen sollte, allerdings müsste ich die beträge erst auswengig lernen um damit ultimativ umständlich rechnen zu können. Dauert also viel zu lange.<br />
Gesellschaftsspielen, die mit rechnen zu tun haben, gehe ich gerne aus dem weg. Wenn ich dann doch mal einen kniffel mit 5 würfeln spiele dauert es ewig bis ich weiß was es denn ergibt. Einfach finde ich nur, wenn zwei würfel genau 10 ergeben. <br />
Generell habe ich tendentiell mehr probleme bei „krummen zahlen“. Solange alles unter 100 bleibt, komme ich auch noch relativ gut klar. 1x1 funktioniert meist jedoch nur mit nachrechnen (sehr langsam), das große 1x1 funktioniert gar nicht. In plus aufgaben bin ich auch besser als in minus und in mal besser als in geteilt.<br />
Generell hab ich das gefühl, dass ich unglaublich umständlich rechne und leide darunter, ebenso wie es mir häufig echt peinlich ist, dass ich einfachste aufgaben nicht im kopf machen kann, sondern sie aufschreiben muss, dass „ich was in der hand habe“<br />
<br />
zur schule: <br />
an meine grundschulzeit kann ich mich leider nicht mehr so wirklich erinnern. d.h. ich kann leider nicht sagen wann es genau angefangen hat mit den problemen. <br />
die ersten "problem erinnerungen" fangen bei mir in der realschule so ab 7. klasse an. bruchrechnen, gleichungen und so. allgemein war ich auf der realschule in mathe ganz ok, hatte auch immer nachhilfe und konnte mit sachen wie geometire punkten, wenn es nur zeichnen war, weil mir so was sehr leicht fällt.<br />
Allerdings hab ich erst im gymniasium begriffen, dass ein bruch eigentlich eine geteiltaufgabe ist und bis dahin auswendig gelernt und mich halt so durchgemogelt.<br />
nach der realschule bin ich aufs technische gymnasium gegangen. da fing dann der horror erst richtig an. physik hab ich gleich abgewählt, obwohl es mich interessiert. zu viel rechnen. in mathe hab ich um meinen einen punkt gekämpft, nachhilfe wirkungslos. chemie alles gut bis auf das atome rechnen. <br />
in der schule war es immer so, dass ich viele mathematischen dinge kurz verstehen konnte, aber wenn dann 2 tage ohne mathe dazwischen waren, war alles wieder weg und ich musste wieder bei null einsteigen, nicht sehr gute noten förderlich....<br />
<br />
was mir am schwersten fällt ist zeit rechnen. Desshalb habe ich da auch im alltag probleme und ohne meine analoge uhr auf der ich die stunden und minuten abzählen kann geht nichts. <br />
<br />
So, erst einmal sorry, das es jetzt doch so ein aufsatz geworden ist.<br />
Und dann, würde mich über rückmeldung, einschätzung oder sonst irgendwas freuen.<br />
Liebe grüße ännie]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vielleicht Dyskalkulie?]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-565.html</link>
			<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 22:25:37 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-565.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo, heute habe ich zum ersten Mal etwas von Dyskalulatie gehört und hoffe, auch wenn sich das komisch anhört, dass ich auch eine Rechenschwäche habe, da ich bisher immer gedacht habe ich sei zu blöd zum rechnen.<br />
Ich bin 38 Jahre alt und die Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Mathematik zieht sich seit dem 3. Schuljahr durch mein Leben. Nach den einfachen Grundrechenaufgaben, bei denen ich scheinbar keine Schwierigkeiten hatte, wurde es langsam sehr schwer für mich die Rechenwege nachzuvollziehen. Bruchrechnen ist mir bis heute ein Rätsel. Dreisatz verstehe ich gar nicht. Ich weiss nur dass man einige der Zahlen überkreuz mal nehmen muss und dann??? Das was mir am meisten Schwierigkeiten bereitet sind und bleiben Sachaufgaben. Es ist mir ein Rätsel wie man einen Sinn darin erkennen kann geschweige denn zu wissen, was ich mit den Angaben anstellen soll. Ich bin als Kind schon mit dem Vermerk dass ich in Mathematik Schwierigkeiten habe und mit einer 4 auf das Gymnasium gekommen und habe nach 2 Jahren aufgegeben, da ich wegen Mathe nur noch mit Magenschmerzen zur Schule gegangen bin und da eine 5 hatte. Ich besuchte dann die Hauptschule, wo ich meinen Realschulabschluß absolviert habe allerdings in Mathe und Physik eine 5 was mich die Qualifikation gekostet hat. Der Versuch auf einer höheren Berufsfachschule das Fachabi nachzuholen ist an Mathematik gescheitert. Mir kam alles einfach suspekt vor. Jede Art von Nachhilfe hat bei mir nicht gefruchtet. Ich mache gerade eine Umschulung zur Immobilienkauffrau <img src="images/smilies/huh.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Huh" title="Huh" /> was mir quasi von der Rentenversicherung auf`s Auge gedrückt wurde, und muss mich jetzt schon wieder mit Mathematik rumplagen. Exel ist schrecklich!!! Wenn-Dann-Funktionen kann ich überhaupt nicht umsetzen. Die Formel ist hierbei nicht das Problem sondern die Rechenaufgaben. Prozent habe ich auswendig gelernt wenn ich z.B. 2 % suche von 100 dann weiss ich dass ich 100 : 100 x 2 rechnen muss. Das ist alles was ich über Prozent weiss! Ich lerne einfach die Formel auswendig. Sobald allerdings eine Aufgabe gestellt wird, wo ich diese Rechnung nicht anwenden kann (:100 x X = X %) weiss ich nicht mehr weiter...<br />
Ich weiss halt nicht, ob ich auch eine Rechenschwäche habe, da ich eigentlich relativ schnell die einfachen Additionsaufgaben rechnen kann. Ich habe mir eine Strategie zur Aufgabenlösung zurecht gelegt, die denke ich fast normal ist aber ich brauche sehr lange und muss erst mal alles aufschreiben. Dabei muss ich mich sehr konzentrieren. Ich versuche meinen Mitmenschen manchmal zu erklären, wie sich das anfühlt, wenn ich vor, für mich sehr schwere, Mathe-Aufgaben stehe. Ich sage dann immer, dass die Zahlen im Kopf rumfliegen und ich sie nicht einfangen kann und nicht sortieren kann. Solche Aufgaben wie 300 + 79+ 89 +99 z.B. könnte ich so nie rechnen. Ich müsste mir alles aufschreiben, dann auseinanderklamüsern und dann brauche ich immer noch eine Ewigkeit. Ich meine, ich habe erst ab der 3. Klasse eine Schwäche entwickelt. Ich kann zwar sagen, wieviel cm ein Meter hat aber ich weiss nicht wieviel Deziliter in einem Liter passen. Ich kann mir so etwas nicht merken. Wenn ich Matheaufgaben gelöst hatte schaute ich immer fragend zu meinem Mathelehrer, der dann sagte, dass die Aufgabe ja wohl nur eine richtige Lösung haben kann. Für mich kamen 5 verschiedene Lösungen in Frage!! Es kam halt darauf an wie ich die gerechnet habe. Nur ich wusste nie, welche von meinen Lösungen die Richtige war <img src="images/smilies/sad.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Sad" title="Sad" /><br />
Ich werde wohl einen Test machen, der kostet zwar 150 Euro aber ich möchte schon wissen, ob ich eine Rechenschwäche habe. Vielleicht kann ich hier ja schon mal eine Mini Vorsabschätzung erhalten?<br />
Ich wäre sehr dankbar!<br />
Das Muttertier]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo, heute habe ich zum ersten Mal etwas von Dyskalulatie gehört und hoffe, auch wenn sich das komisch anhört, dass ich auch eine Rechenschwäche habe, da ich bisher immer gedacht habe ich sei zu blöd zum rechnen.<br />
Ich bin 38 Jahre alt und die Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Mathematik zieht sich seit dem 3. Schuljahr durch mein Leben. Nach den einfachen Grundrechenaufgaben, bei denen ich scheinbar keine Schwierigkeiten hatte, wurde es langsam sehr schwer für mich die Rechenwege nachzuvollziehen. Bruchrechnen ist mir bis heute ein Rätsel. Dreisatz verstehe ich gar nicht. Ich weiss nur dass man einige der Zahlen überkreuz mal nehmen muss und dann??? Das was mir am meisten Schwierigkeiten bereitet sind und bleiben Sachaufgaben. Es ist mir ein Rätsel wie man einen Sinn darin erkennen kann geschweige denn zu wissen, was ich mit den Angaben anstellen soll. Ich bin als Kind schon mit dem Vermerk dass ich in Mathematik Schwierigkeiten habe und mit einer 4 auf das Gymnasium gekommen und habe nach 2 Jahren aufgegeben, da ich wegen Mathe nur noch mit Magenschmerzen zur Schule gegangen bin und da eine 5 hatte. Ich besuchte dann die Hauptschule, wo ich meinen Realschulabschluß absolviert habe allerdings in Mathe und Physik eine 5 was mich die Qualifikation gekostet hat. Der Versuch auf einer höheren Berufsfachschule das Fachabi nachzuholen ist an Mathematik gescheitert. Mir kam alles einfach suspekt vor. Jede Art von Nachhilfe hat bei mir nicht gefruchtet. Ich mache gerade eine Umschulung zur Immobilienkauffrau <img src="images/smilies/huh.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Huh" title="Huh" /> was mir quasi von der Rentenversicherung auf`s Auge gedrückt wurde, und muss mich jetzt schon wieder mit Mathematik rumplagen. Exel ist schrecklich!!! Wenn-Dann-Funktionen kann ich überhaupt nicht umsetzen. Die Formel ist hierbei nicht das Problem sondern die Rechenaufgaben. Prozent habe ich auswendig gelernt wenn ich z.B. 2 % suche von 100 dann weiss ich dass ich 100 : 100 x 2 rechnen muss. Das ist alles was ich über Prozent weiss! Ich lerne einfach die Formel auswendig. Sobald allerdings eine Aufgabe gestellt wird, wo ich diese Rechnung nicht anwenden kann (:100 x X = X %) weiss ich nicht mehr weiter...<br />
Ich weiss halt nicht, ob ich auch eine Rechenschwäche habe, da ich eigentlich relativ schnell die einfachen Additionsaufgaben rechnen kann. Ich habe mir eine Strategie zur Aufgabenlösung zurecht gelegt, die denke ich fast normal ist aber ich brauche sehr lange und muss erst mal alles aufschreiben. Dabei muss ich mich sehr konzentrieren. Ich versuche meinen Mitmenschen manchmal zu erklären, wie sich das anfühlt, wenn ich vor, für mich sehr schwere, Mathe-Aufgaben stehe. Ich sage dann immer, dass die Zahlen im Kopf rumfliegen und ich sie nicht einfangen kann und nicht sortieren kann. Solche Aufgaben wie 300 + 79+ 89 +99 z.B. könnte ich so nie rechnen. Ich müsste mir alles aufschreiben, dann auseinanderklamüsern und dann brauche ich immer noch eine Ewigkeit. Ich meine, ich habe erst ab der 3. Klasse eine Schwäche entwickelt. Ich kann zwar sagen, wieviel cm ein Meter hat aber ich weiss nicht wieviel Deziliter in einem Liter passen. Ich kann mir so etwas nicht merken. Wenn ich Matheaufgaben gelöst hatte schaute ich immer fragend zu meinem Mathelehrer, der dann sagte, dass die Aufgabe ja wohl nur eine richtige Lösung haben kann. Für mich kamen 5 verschiedene Lösungen in Frage!! Es kam halt darauf an wie ich die gerechnet habe. Nur ich wusste nie, welche von meinen Lösungen die Richtige war <img src="images/smilies/sad.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Sad" title="Sad" /><br />
Ich werde wohl einen Test machen, der kostet zwar 150 Euro aber ich möchte schon wissen, ob ich eine Rechenschwäche habe. Vielleicht kann ich hier ja schon mal eine Mini Vorsabschätzung erhalten?<br />
Ich wäre sehr dankbar!<br />
Das Muttertier]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Verzweifelt]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-564.html</link>
			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 15:12:17 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-564.html</guid>
			<description><![CDATA[Ich bin mir ziemlich sicher mit der Dyskalkulie nun die Ursache für mein jahrelanges Matheversagen gefunden zu haben. Die Geschichte ähnelt sehr vielen der Foreneinträge, schon ab der ersten Klasse fundamentales Unverständnis von Grundrechenarten und von da an ein andauerndes Martyrium im Matheunterricht. Erleichterung gab es nur in der Geometrie und Stochastik. Unverständnis kam von allen Seiten, denn meine anderen Noten waren hervoragend. Mein Abitur habe ich bis auf Mathe (2Pkt) mit Bravur bestanden. <br />
Im darauf folgendes Studium der Politikwissenschaften/Soziologie/Kunstgeschichte gehörte ich zu den besten 3% meiner peers. Studienstiftung, Auslandsstudium in den USA und Preise gehören auch dazu, mit allem schnischnaschnuck also <img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /> <br />
Nun möchte ich mich auf die Diplomatenlaufbahn im Auswärtigen Amt bewerben und stelle mit Verzweiflung fest, dass ein großer Teil des psychologischen Tests mit Kopfrechen verbunden ist. Ich hab mein ganzes Leben auf diesen Job hingearbeitet und habe unendlich Angst, das mir diese Chance durch die Finger rinnt. Unterwerfe ich mich im Probetest den Zeitvorgaben, lasse mir aber Zeit beim Kopfrechnen, dann komme ich auf einen IQ von 130, mache ich es streng nach Vorgabe werden es 96 bis 100 Punkte und das reicht leider nicht. Gibt es Hoffnung dieses Defizit mit Übung auszugleichen? <br />
Neben diesem praktischen Problem habe ich nun aber auch noch ein psychologisches. Ich weiß es muß sich unheimlich dämlich anhören, aber ich fühle mich minderbemittelt, geistig behindert. Dieses Urteil würde ich niemals über jemand anderen fällen der betroffen ist, bei mir funktioniert aber leider diese Logik nicht. Konnte ich mir vorher zurecht reden ich wäre nur zu faul, (und damit wiederholen, was man mir so oft während der Schulzeit unterstellte) weiß ich nun das ich nicht KANN. Das macht mich wahnsinnig. Es hilft auch nicht, dass Dyskalkulie weitläufig als Lernschwäche eingestuft wird. Ich kann ja lernen... Ich fühle mich so dumm und das ist für jemanden wie mir der sich über viele Jahre nur über seine akademischen Leistungen definiert hat, schwer zu verarbeiten. Ich weiß für Viele hier ist es eine Erleichterung endlich eine Diagnose zu haben, ich fühle mich aber schwer eingeschränkt und schäme mich. <br />
Das war eine lange Jammermail, Verzeihung dafür. Aber vielleicht kann mir ja jemand ein bisschen Zuspruch geben. <br />
Vielen Dank!<br />
Noa]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich bin mir ziemlich sicher mit der Dyskalkulie nun die Ursache für mein jahrelanges Matheversagen gefunden zu haben. Die Geschichte ähnelt sehr vielen der Foreneinträge, schon ab der ersten Klasse fundamentales Unverständnis von Grundrechenarten und von da an ein andauerndes Martyrium im Matheunterricht. Erleichterung gab es nur in der Geometrie und Stochastik. Unverständnis kam von allen Seiten, denn meine anderen Noten waren hervoragend. Mein Abitur habe ich bis auf Mathe (2Pkt) mit Bravur bestanden. <br />
Im darauf folgendes Studium der Politikwissenschaften/Soziologie/Kunstgeschichte gehörte ich zu den besten 3% meiner peers. Studienstiftung, Auslandsstudium in den USA und Preise gehören auch dazu, mit allem schnischnaschnuck also <img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /> <br />
Nun möchte ich mich auf die Diplomatenlaufbahn im Auswärtigen Amt bewerben und stelle mit Verzweiflung fest, dass ein großer Teil des psychologischen Tests mit Kopfrechen verbunden ist. Ich hab mein ganzes Leben auf diesen Job hingearbeitet und habe unendlich Angst, das mir diese Chance durch die Finger rinnt. Unterwerfe ich mich im Probetest den Zeitvorgaben, lasse mir aber Zeit beim Kopfrechnen, dann komme ich auf einen IQ von 130, mache ich es streng nach Vorgabe werden es 96 bis 100 Punkte und das reicht leider nicht. Gibt es Hoffnung dieses Defizit mit Übung auszugleichen? <br />
Neben diesem praktischen Problem habe ich nun aber auch noch ein psychologisches. Ich weiß es muß sich unheimlich dämlich anhören, aber ich fühle mich minderbemittelt, geistig behindert. Dieses Urteil würde ich niemals über jemand anderen fällen der betroffen ist, bei mir funktioniert aber leider diese Logik nicht. Konnte ich mir vorher zurecht reden ich wäre nur zu faul, (und damit wiederholen, was man mir so oft während der Schulzeit unterstellte) weiß ich nun das ich nicht KANN. Das macht mich wahnsinnig. Es hilft auch nicht, dass Dyskalkulie weitläufig als Lernschwäche eingestuft wird. Ich kann ja lernen... Ich fühle mich so dumm und das ist für jemanden wie mir der sich über viele Jahre nur über seine akademischen Leistungen definiert hat, schwer zu verarbeiten. Ich weiß für Viele hier ist es eine Erleichterung endlich eine Diagnose zu haben, ich fühle mich aber schwer eingeschränkt und schäme mich. <br />
Das war eine lange Jammermail, Verzeihung dafür. Aber vielleicht kann mir ja jemand ein bisschen Zuspruch geben. <br />
Vielen Dank!<br />
Noa]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ich melde mich wieder ab.]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-563.html</link>
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 07:22:01 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-563.html</guid>
			<description><![CDATA[Auf Eisschrank-Atmosphäre stehe ich nicht.<br />
<br />
Ich bin schon wieder weg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf Eisschrank-Atmosphäre stehe ich nicht.<br />
<br />
Ich bin schon wieder weg.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rechenschwäche durch Umerziehung zum Schreiben mit rechts?]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-562.html</link>
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 20:34:13 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-562.html</guid>
			<description><![CDATA[Eine Kollegin von mir hatte während ihrer ganzen Schulzeit große Probleme beim Rechnen, war jedoch in allen anderen Fächern eine gute Schülerin. Trotzdem konnte sie wegen Mathe nicht aufs Gymnasium.<br />
<br />
Als Erwachsene (mit Mitte 20) hat sie dann eine Rechenschwäche-Therapie gemacht (nicht bei einem ZTR, sondern bei Duden Paetec, wenn ich mich richtig erinnere), um ihr Abitur nachholen zu können, was auch geklappt hat - d.h. sie hat das Abitur geschafft, aber ich weiß nicht, mit welcher Mathenote.<br />
<br />
Angeblich rührt ihre Rechenschwäche daher, daß sie - ursprünglich Linkshänderin - zum Schreiben mit rechts umerzogen wurde. Zweifellos ist dieses Umerziehen eine Form von Körperverletzung, aber kann Rechenschwäche wirklich dadurch verursacht werden? Und wenn ja, hätte sich die Umerziehung nicht auch auf andere Lernbereiche (etwa Lesen und Schreiben) auswirken müssen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Kollegin von mir hatte während ihrer ganzen Schulzeit große Probleme beim Rechnen, war jedoch in allen anderen Fächern eine gute Schülerin. Trotzdem konnte sie wegen Mathe nicht aufs Gymnasium.<br />
<br />
Als Erwachsene (mit Mitte 20) hat sie dann eine Rechenschwäche-Therapie gemacht (nicht bei einem ZTR, sondern bei Duden Paetec, wenn ich mich richtig erinnere), um ihr Abitur nachholen zu können, was auch geklappt hat - d.h. sie hat das Abitur geschafft, aber ich weiß nicht, mit welcher Mathenote.<br />
<br />
Angeblich rührt ihre Rechenschwäche daher, daß sie - ursprünglich Linkshänderin - zum Schreiben mit rechts umerzogen wurde. Zweifellos ist dieses Umerziehen eine Form von Körperverletzung, aber kann Rechenschwäche wirklich dadurch verursacht werden? Und wenn ja, hätte sich die Umerziehung nicht auch auf andere Lernbereiche (etwa Lesen und Schreiben) auswirken müssen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Multiplikation auswendig lernen Ich verzweifle noch am Mathelehrer]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-559.html</link>
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:36:58 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-559.html</guid>
			<description><![CDATA[Liebes experten Team,<br />
<br />
ich verzweifle noch am Mathematiklehrer meiner Tochter. Sie geht seit 3 Jahren ins ZTR zur Therapie und hat sehr große Fortschritte gemacht allerdings hören wir seit der 2. Klasse und nun ist sie 6. Klasse, dass sie die Multiplikation auswendig lernen soll. Ich habe das selbst auch immer geglaubt und bin daran verzweifel, dass meine Tochter ´die Aufgaben ständig wieder vergisst. Die Therapeutin meiner Tochter sagte mir dann man kann sie nicht auswendig lernen, weil sie die Logik nicht dahinter versteht Leuchtet mir als Mutter mitlerweile ein, aber der Mathelehrer versteht mich nicht. Können sie mir kurz erläutern, wie ich im das noch begreiflich machen kann, warum sie die Multiplikation nicht so wirklich in ihr kleines Köpfchen bekommen möchte.<br />
<br />
Vielen Dank für Ihre Hilfe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Liebes experten Team,<br />
<br />
ich verzweifle noch am Mathematiklehrer meiner Tochter. Sie geht seit 3 Jahren ins ZTR zur Therapie und hat sehr große Fortschritte gemacht allerdings hören wir seit der 2. Klasse und nun ist sie 6. Klasse, dass sie die Multiplikation auswendig lernen soll. Ich habe das selbst auch immer geglaubt und bin daran verzweifel, dass meine Tochter ´die Aufgaben ständig wieder vergisst. Die Therapeutin meiner Tochter sagte mir dann man kann sie nicht auswendig lernen, weil sie die Logik nicht dahinter versteht Leuchtet mir als Mutter mitlerweile ein, aber der Mathelehrer versteht mich nicht. Können sie mir kurz erläutern, wie ich im das noch begreiflich machen kann, warum sie die Multiplikation nicht so wirklich in ihr kleines Köpfchen bekommen möchte.<br />
<br />
Vielen Dank für Ihre Hilfe]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Unerkannte Dyskalkulie und ihre Spätfolgen...]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-558.html</link>
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:47:41 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-558.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und selbständig. Wenn man meiner alten Mathelehrerin geglaubt hätte, würde ich diesen Status nie erreicht haben! ("Du kannst nicht logisch Denken!")<br />
Legasthenie war schon zu meiner Kinderzeit ein Thema, von Dyskalkulie höre ich aber erst seit ca. 10 Jahren etwas.<br />
Von der 5ten bis zur 13ten Klasse hatte ich Nachhilfe in Mathematik, die ersten Jahre gingen noch, aber es wurde für mich immer mehr zur Qual. Verschiedene Nachprüfungen habe ich machen müssen und auf der Realschule habe ich die 10te wiederholt, weil ich wegen Mathe den Sekundaschulabschluß mit Quali nicht erreicht hatte - das ging mal gar nicht.<br />
In den ersten Jahren auf der Realschule ist es nicht weiter aufgefallen,mein Desinteresseschrieb man der Trennung meiner Eltern zu, die in dieser Zeit stattfand. In der Grundschule war noch alles in Ordnung - es stellt sich ja heute für mich die Frage: wie weit ist das bei mir ausgeprägt? Normale Rechenarten waren in Ordnung, Mengenlehre auch, Sinus, Cosinus, Geometrie - alles bestens. Räumliches Vorstellungsvermögen ist bei mir außerordentlich gut, die "höhere Geometrie", wo es um Hohlkörperberechnung geht, war auch noch akzeptabel bei mir.<br />
<br />
Wo es aber kompliziert wurde, waren Algorythmus, Logarithmus, binomische Formeln, Grenzwertfunktion im Unendlichen, Polynomdivision (ich könnte mich heute noch übergeben, wenn ich das Wort nur LESE!!!) - alles Schrott. Wenn das in der Schule dran kam, habe ich meine Ohren auf Durchzug gestellt, weil ich (so habe ich das für mich damals definiert) "keine praktische Anwendung im späteren Leben dafür erkenne". Ich hätte es sicher kapiert, wenn mir einer ein praktisches Beispiel aus dem alltäglichen Leben genannt hätte. Konnte aber leider keiner.<br />
<br />
Und dann so Lehrerinnen, die alle Nachfragen wegwischten mit Worten wie: "Das ist doch so einfach! Das musst Du doch erkennen!" oder "Wenn Du das jetzt nicht kapiert hast, ist das auch egal, ich erkläre das nicht zum vierten Mal!" oder noch besser war das alte Fräuleinwunder, die mehr Wert darauf legte, dass man im Unterricht gut mitmachte, die Hände AUF dem Pult liegen hatte und dafür gab es dann plus oder minus-Kreuzchen, die ihre Epochalnoten beeinflussten.<br />
Der Versuch meiner Mutter, ihr zu erklären, dass ich mit dem Unterrichtsinhalt nicht klar käme, überhörte die Dame geflissentlich und wies meine Mutter vielmehr darauf hin, dass ich in Chemie meine Hausaufgaben nicht gemacht hatte (Chemieformeln können nämlich genauso doof sein, wie binomische...!) <br />
Und was es uns Schülern der neuen Zeit bringen sollte, das Radizieren (Wurzelziehen) von Hand, ohne Taschenrechner, zu lernen, habe ich auch nie begriffen.<br />
<br />
Erst, als ich die 10te Klasse wiederholte (auf eigenen Wunsch übrigens), bekam ich eine Leherin, die erkannte, was mein Problem war. Und sie hat mir zumindest insoweit geholfen, dass ich zum Abschluß die Quali doch noch bekam.<br />
<br />
Dann auf die Fachoberschule für Gestaltung. Denn, was sich damals schon herausstellte, war, dass ich  - im krassen Gegensatz zu meinem mathematischen Unvermögen - ein außerordentliches, fotografisches Gedächtnis habe! Meine Kreativität basiert auf einem IQ von 118 - den ich real aber nie erreichen könnte, weil zu einem IQ-Test nun mal auch die Mathematik gehört. <br />
Mit Zahlen abstrakt operieren kann ich nicht, da reicht es nur zum "ganz normalen Kopfrechnen". Aber Telefonnummern, Daten, Termine, Postleitzahlen, Passwörter (und seien sie noch so komplex) behalte ich ohne sie aufschreiben zu müssen.<br />
<br />
Nun, in der FOS gehörte Mathe auch zu den Hauptfächern, die Studienrätin sparte sich das Schreiben an die Tafel. Sie stand immer vor dem Overhead-Projektor, wo sie schneller schreiben konnte, als an der Tafel und so viel, viel mehr Stoff in kürzester Zeit abriss. Auf ein Verstehen kam es ihr nie an, das Ergebnis war ihr nie wichtig - nur der Weg! Quod erad demonstrandum! Das war mein mathematischer Exodus. Ita cecinerunt vates! <br />
<br />
Was interessiert es mich, wie sich eine Linie im Unendlichen Verhält?<br />
<br />
Ein von mir eigentlich angestrebtes Design-Studium verkniff ich mir nach Bestehen der Abschlußprüfung (auch hier wieder mit Nachprüfung), obwohl ich gerne den Dipl.-Designer gemacht hätte.<br />
Besagte Studienrätin riet mir massiv davon ab, im Studium gäbe es Mathe, Deutsch und Englisch auch in den Hauptfächern, und wenn ich so schon ein Rohrkrepierer sei, solle ich ich mir das verkneifen und meine Umwelt mit meinen Problemen verschonen!<br />
<span style="font-weight: bold;">Amen. </span><br />
<br />
Erst Jahre später erfuhr ich von einer damaligen Klassenkameradin (die eben dieses Studium machte), dass im Designstudium nie und nimmer Mathe vorgekommen wäre!!!<br />
<br />
Mein Leben war also verpfuscht. Prima!<br />
<br />
Nach der gestalterischen fing ich noch eine kaufmännische Ausbildung an - "Kind, lern' doch auch noch was Anständiges!" - hörte diese aber kurz nach der Zwischenprüfung auf. Das hatte weniger mit dem Lerninhalt zu tun, als mit der Tatsache, dass ich da schon 25 Jahre alt war. Ich wollte richtige Arbeit und die Anerkennung meiner Kreativleistungen.<br />
Heute ärgere ich mich, dass ich die Ausbildung nicht zuende gemacht habe. Wesentliche Kenntnisse fehlen mir. Obwohl ich seltsamer Weise mit Rechnungswesen/Buchhaltung keine großen Probleme hatte - hier gab es ja den praktischen Bezug zu allem, der mir bei der vermalledeiten Oberstufenmathematik fehlte!!!<br />
<br />
Über die Zeit manifestierten sich bestimmte Verhaltensweisen, vor allem sind mein Selbstwertgefühl und ich stark angreifbar! Drei Mal in meinem Leben bin ich Mobbing-Opfer geworden - nein, Korrektur, zwei Mal Mobbing, einmal sogar Bossing-Opfer! Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein sind am Boden.<br />
<br />
Es hat sich eine Art Aufschieberietis manifestiert: immer, wenn Rechnungen kommen, oder BErechnungen angestellt werden müssen, mache ich den Kopf zu. Das hatte letzten sommer für mich schlimme Folgen, ich hate Ärger mit dem Fiskus. Aber nur, weil ich jedes Mal die Krise bekomme, wenn ich meine Buchhaltung machen soll. Hält mein Steuerberater die BWA-Liste hin, sehe ich nur noch Blümchen. Zahlenkolonnen, deren Bedeutung ich nicht interpretieren kann.<br />
<br />
So kann das nicht weitergehen! Ich liebe meinen Job und ich liebe meinen Mann. Denn mittlerweile spiegelt sich mein Problem auch auf die Partnerschaft über. <br />
<br />
Ist noch jemand in diesem Forum, der eine unerkannte/unbehandelte Dyskalkulie hat, dem es ähnlich ergeht, wie mir? Ein Erfahrungsaustausch wäre toll. <br />
Und ist jemand hier, der sich noch als bereits Erwachsener hat therapieren lassen?<br />
<br />
Beste Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und selbständig. Wenn man meiner alten Mathelehrerin geglaubt hätte, würde ich diesen Status nie erreicht haben! ("Du kannst nicht logisch Denken!")<br />
Legasthenie war schon zu meiner Kinderzeit ein Thema, von Dyskalkulie höre ich aber erst seit ca. 10 Jahren etwas.<br />
Von der 5ten bis zur 13ten Klasse hatte ich Nachhilfe in Mathematik, die ersten Jahre gingen noch, aber es wurde für mich immer mehr zur Qual. Verschiedene Nachprüfungen habe ich machen müssen und auf der Realschule habe ich die 10te wiederholt, weil ich wegen Mathe den Sekundaschulabschluß mit Quali nicht erreicht hatte - das ging mal gar nicht.<br />
In den ersten Jahren auf der Realschule ist es nicht weiter aufgefallen,mein Desinteresseschrieb man der Trennung meiner Eltern zu, die in dieser Zeit stattfand. In der Grundschule war noch alles in Ordnung - es stellt sich ja heute für mich die Frage: wie weit ist das bei mir ausgeprägt? Normale Rechenarten waren in Ordnung, Mengenlehre auch, Sinus, Cosinus, Geometrie - alles bestens. Räumliches Vorstellungsvermögen ist bei mir außerordentlich gut, die "höhere Geometrie", wo es um Hohlkörperberechnung geht, war auch noch akzeptabel bei mir.<br />
<br />
Wo es aber kompliziert wurde, waren Algorythmus, Logarithmus, binomische Formeln, Grenzwertfunktion im Unendlichen, Polynomdivision (ich könnte mich heute noch übergeben, wenn ich das Wort nur LESE!!!) - alles Schrott. Wenn das in der Schule dran kam, habe ich meine Ohren auf Durchzug gestellt, weil ich (so habe ich das für mich damals definiert) "keine praktische Anwendung im späteren Leben dafür erkenne". Ich hätte es sicher kapiert, wenn mir einer ein praktisches Beispiel aus dem alltäglichen Leben genannt hätte. Konnte aber leider keiner.<br />
<br />
Und dann so Lehrerinnen, die alle Nachfragen wegwischten mit Worten wie: "Das ist doch so einfach! Das musst Du doch erkennen!" oder "Wenn Du das jetzt nicht kapiert hast, ist das auch egal, ich erkläre das nicht zum vierten Mal!" oder noch besser war das alte Fräuleinwunder, die mehr Wert darauf legte, dass man im Unterricht gut mitmachte, die Hände AUF dem Pult liegen hatte und dafür gab es dann plus oder minus-Kreuzchen, die ihre Epochalnoten beeinflussten.<br />
Der Versuch meiner Mutter, ihr zu erklären, dass ich mit dem Unterrichtsinhalt nicht klar käme, überhörte die Dame geflissentlich und wies meine Mutter vielmehr darauf hin, dass ich in Chemie meine Hausaufgaben nicht gemacht hatte (Chemieformeln können nämlich genauso doof sein, wie binomische...!) <br />
Und was es uns Schülern der neuen Zeit bringen sollte, das Radizieren (Wurzelziehen) von Hand, ohne Taschenrechner, zu lernen, habe ich auch nie begriffen.<br />
<br />
Erst, als ich die 10te Klasse wiederholte (auf eigenen Wunsch übrigens), bekam ich eine Leherin, die erkannte, was mein Problem war. Und sie hat mir zumindest insoweit geholfen, dass ich zum Abschluß die Quali doch noch bekam.<br />
<br />
Dann auf die Fachoberschule für Gestaltung. Denn, was sich damals schon herausstellte, war, dass ich  - im krassen Gegensatz zu meinem mathematischen Unvermögen - ein außerordentliches, fotografisches Gedächtnis habe! Meine Kreativität basiert auf einem IQ von 118 - den ich real aber nie erreichen könnte, weil zu einem IQ-Test nun mal auch die Mathematik gehört. <br />
Mit Zahlen abstrakt operieren kann ich nicht, da reicht es nur zum "ganz normalen Kopfrechnen". Aber Telefonnummern, Daten, Termine, Postleitzahlen, Passwörter (und seien sie noch so komplex) behalte ich ohne sie aufschreiben zu müssen.<br />
<br />
Nun, in der FOS gehörte Mathe auch zu den Hauptfächern, die Studienrätin sparte sich das Schreiben an die Tafel. Sie stand immer vor dem Overhead-Projektor, wo sie schneller schreiben konnte, als an der Tafel und so viel, viel mehr Stoff in kürzester Zeit abriss. Auf ein Verstehen kam es ihr nie an, das Ergebnis war ihr nie wichtig - nur der Weg! Quod erad demonstrandum! Das war mein mathematischer Exodus. Ita cecinerunt vates! <br />
<br />
Was interessiert es mich, wie sich eine Linie im Unendlichen Verhält?<br />
<br />
Ein von mir eigentlich angestrebtes Design-Studium verkniff ich mir nach Bestehen der Abschlußprüfung (auch hier wieder mit Nachprüfung), obwohl ich gerne den Dipl.-Designer gemacht hätte.<br />
Besagte Studienrätin riet mir massiv davon ab, im Studium gäbe es Mathe, Deutsch und Englisch auch in den Hauptfächern, und wenn ich so schon ein Rohrkrepierer sei, solle ich ich mir das verkneifen und meine Umwelt mit meinen Problemen verschonen!<br />
<span style="font-weight: bold;">Amen. </span><br />
<br />
Erst Jahre später erfuhr ich von einer damaligen Klassenkameradin (die eben dieses Studium machte), dass im Designstudium nie und nimmer Mathe vorgekommen wäre!!!<br />
<br />
Mein Leben war also verpfuscht. Prima!<br />
<br />
Nach der gestalterischen fing ich noch eine kaufmännische Ausbildung an - "Kind, lern' doch auch noch was Anständiges!" - hörte diese aber kurz nach der Zwischenprüfung auf. Das hatte weniger mit dem Lerninhalt zu tun, als mit der Tatsache, dass ich da schon 25 Jahre alt war. Ich wollte richtige Arbeit und die Anerkennung meiner Kreativleistungen.<br />
Heute ärgere ich mich, dass ich die Ausbildung nicht zuende gemacht habe. Wesentliche Kenntnisse fehlen mir. Obwohl ich seltsamer Weise mit Rechnungswesen/Buchhaltung keine großen Probleme hatte - hier gab es ja den praktischen Bezug zu allem, der mir bei der vermalledeiten Oberstufenmathematik fehlte!!!<br />
<br />
Über die Zeit manifestierten sich bestimmte Verhaltensweisen, vor allem sind mein Selbstwertgefühl und ich stark angreifbar! Drei Mal in meinem Leben bin ich Mobbing-Opfer geworden - nein, Korrektur, zwei Mal Mobbing, einmal sogar Bossing-Opfer! Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein sind am Boden.<br />
<br />
Es hat sich eine Art Aufschieberietis manifestiert: immer, wenn Rechnungen kommen, oder BErechnungen angestellt werden müssen, mache ich den Kopf zu. Das hatte letzten sommer für mich schlimme Folgen, ich hate Ärger mit dem Fiskus. Aber nur, weil ich jedes Mal die Krise bekomme, wenn ich meine Buchhaltung machen soll. Hält mein Steuerberater die BWA-Liste hin, sehe ich nur noch Blümchen. Zahlenkolonnen, deren Bedeutung ich nicht interpretieren kann.<br />
<br />
So kann das nicht weitergehen! Ich liebe meinen Job und ich liebe meinen Mann. Denn mittlerweile spiegelt sich mein Problem auch auf die Partnerschaft über. <br />
<br />
Ist noch jemand in diesem Forum, der eine unerkannte/unbehandelte Dyskalkulie hat, dem es ähnlich ergeht, wie mir? Ein Erfahrungsaustausch wäre toll. <br />
Und ist jemand hier, der sich noch als bereits Erwachsener hat therapieren lassen?<br />
<br />
Beste Grüße]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ich bin ratlos ]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-556.html</link>
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 19:55:29 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-556.html</guid>
			<description><![CDATA[Meine Tochter (17) hat heute ihre 4. Lehrstelle verloren. Grund: sie kann nicht rechnen.<br />
Sie hatte schon immer Probleme in der Schule mit Mathematik.<br />
Ihre Lehrer sagten mir immer das liegt am zu wenig lernen. Also habe ich mich täglich mit ihr zum Lernen und üben hingesetzt. Bis zum Ende der 9. Klasse.<br />
Doch alles Erlernte (z.B. das Einmaleins) war innerhalb kürzester Zeit wieder vergessen.<br />
Erst durch das Gespräch heute, mit der ehemaligen Chefin meiner Tochter, habe ich von Dyskalkulie erfahren. Habe mich sofort im Internet schlau gemacht und bin so auf Ihre Seite gestoßen.<br />
Was kann ich nun tun um meiner Tochter endlich zu helfen? Wohin kann ich mich wenden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Meine Tochter (17) hat heute ihre 4. Lehrstelle verloren. Grund: sie kann nicht rechnen.<br />
Sie hatte schon immer Probleme in der Schule mit Mathematik.<br />
Ihre Lehrer sagten mir immer das liegt am zu wenig lernen. Also habe ich mich täglich mit ihr zum Lernen und üben hingesetzt. Bis zum Ende der 9. Klasse.<br />
Doch alles Erlernte (z.B. das Einmaleins) war innerhalb kürzester Zeit wieder vergessen.<br />
Erst durch das Gespräch heute, mit der ehemaligen Chefin meiner Tochter, habe ich von Dyskalkulie erfahren. Habe mich sofort im Internet schlau gemacht und bin so auf Ihre Seite gestoßen.<br />
Was kann ich nun tun um meiner Tochter endlich zu helfen? Wohin kann ich mich wenden?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dyskalkulie - ja oder nein?]]></title>
			<link>http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-554.html</link>
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 22:55:59 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://ztr-rechenschwaeche.de/forum/thread-554.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
Ich bin vor Kurzem über "Dyskalkulie" gestolpert. Vieles, das ich gelesen habe trifft auf mich zu vieles nicht. Ich bin ziemlich verunsichert.<br />
<br />
Zu mir: Ich bin 24, Studentin (Sprachen), habe Abitur und meide Zahlen, wo es nur geht.<br />
<br />
Meine Noten in der Grundschule waren gut. Wobei diese Noten wohl nur eine nette Geste waren - es finden sich Hinweise in den Texten, dass ich unkonzentriert und langsam gerechnet habe, dass ich neue Themen nicht so schnell begriffen habe, dass ich über das normale Maß hinaus Hilfsmittel brauchte... bis heute brauche ich meine Finger. Heimlich, unter dem Tisch - denn ab der 2. Klasse wurde mir klar gemacht, dass sich das nicht gehört.<br />
Das 1x1 habe ich nur bruchstückhaft gelernt. Das "große" kann ich kaum. Bestimmte "Reihen" kann ich gar nicht (muss zählen, rechnen).<br />
Kopfrechnen und Textaufgaben waren schon immer ein Grauß.<br />
<br />
Die Probleme gingen auf dem Gymnasium erst richtig los. Meine Noten immer zwischen 4 und 5 (mit hoher Anstrengung, vielen Tränen, Üben mit den Eltern, im Notfall abschreiben und schummeln). In der Oberstufe wurden die Noten besser. Verstanden habe ich nichts davon bzw. hatte kein VERSTÄNDNIS für das was gemacht wurde, aber z.B: Kurvendiskussion lässt sich gut "lernen" (also die Rechenschritte/Formeln).<br />
<br />
Ich bin extrem unsicher beim Rechnen, rechne alles 3 mal nach (kostet viel Zeit), meide Situationen in denen ich VOR ANDEREN rechnen muss (Spiele spielen bei denen man Punkte zählen, rechnen, knobeln mit Zahlen muss; Preise beim Einkaufen überschlagen oder Rabatte berechnen) und komme mir dumm vor, weil ich nicht gut Kopfrechnen kann und mit Maßen und Prozenten und sowas gar nicht klarkomme.<br />
<br />
<br />
Mhm <img src="images/smilies/undecided.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Undecided" title="Undecided" /><br />
<br />
<br />
<br />
Ich habe mal diese Aufgaben hier im Forum gelöst, vielleicht kann man damit etwas anfangen? Bearbeitungszeiten sind geschätzt... die ganze Rechnerei hat uf jeden Fall ewig gedauert.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">1) Halbieren Sie 930</span><br />
Die Hälfte von 900 ist 450, die Hälfte von 30 ist 15. 450+10=460 460+5= 461, 462,463… 465.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 30 sek-1 min<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
2) 931-465</span><br />
Hilfe, Viele krumme Zahlen. Zahlensalat. Okay. Tief durchatmen.<br />
Ich weiß nicht wie.<br />
Okay.<br />
9-4=5 <br />
3-6= weniger 3<br />
1-5=weniger 4<br />
5 weniger 3, ne Quatsch.<br />
500.<br />
100-30=70<br />
570.<br />
10-4=6<br />
Also: 576.<br />
<br />
Das kann nicht stimmen. Sieht komisch aus.<br />
576+465<br />
500+400=900<br />
70+60 sind mehr als 30.<br />
Schei*e falsch.<br />
<br />
Also nochmal. Ich hab schon keinen Bock mehr.<br />
500.<br />
531-65=<br />
30-60= 0 weniger 30<br />
Also 500-30= 470<br />
Es warem 31, also +1<br />
471.<br />
471-5= 46… 470-5=465 <br />
465+1= 466.<br />
So.<br />
<br />
Bearbeitungszeit:5-10 min<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">3) 824:8</span><br />
Ach du grüne Neune. Ich hasse 8er.<br />
Also, ich habe auswendig gelernt: 8,16,24 (weiter kann ich die Reihe nicht auswendig) – abgezählt 3 – 800 ist schön glatt. Also 100. Also 103.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 30 sek-1 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
4) 10000-206</span><br />
Viele Nullen. Mir fehlen die Punkte. 1000-200=800. Aber da fehlt ja ne Null. Also 8000. Also … 800, das kann nicht 8000 sein, oder? <br />
Und 6 weniger, also müssen da irgenwo 9en stehen und ne 10-6=4… also: 7994.<br />
Irgendwie stimmt das nicht.<br />
Nochmal.<br />
…<br />
8000+200= 8200.<br />
…<br />
9800+200=10.000<br />
…<br />
Was fehlte jetzt noch? Achso 6.<br />
Also 800-6 = … 796, ne 794.<br />
Also 9794.<br />
<br />
Zeit: ca. 5 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">5) 187-89</span><br />
87-89= weniger 2<br />
100 weniger 2= 98.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 30 sek-1 min<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">6) 465x2</span><br />
Okay.<br />
4x2=8, d.h. dritte Stelle, es fehlen Nullen = 800<br />
6x2=12, d.h.  zweite Stelle =120<br />
5x2=10<br />
<br />
800+120= 920.<br />
920+10 = 930.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">7) Die Summe zweier Zahlen ist 730,die Differenz dieser Zahlen ist 0.<br />
Um welche Zahlen handelt es sich?</span><br />
7:2= 4,5 … also so 450.<br />
30:2 = 15<br />
450+15= 4(5+1=)65=465<br />
Wie war nochmal die Aufgabe? …<br />
Okay, <br />
465x2=730.<br />
465-465=0<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 2 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">8) 40x ?=20</span><br />
?=20/40<br />
?= 2/4<br />
?=1/2<br />
<br />
Ich habe das so auswendig gelernt, aber es will mir nicht in den Kopf warum das kleiner wird und trotzdem mehr ist und außerdem das Gleiche. Egal, ist halt so. <br />
Die Hälfte von 40 ist 20. Stimmt.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 2 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">9) 286km= ?m</span><br />
1 km sind doch… kilo heißt 1000 also 1000m<br />
Muss ich das Komma jetzt nach links oder rechts verschieben?<br />
Ich würde sagen 286000<br />
Kann das richtig sein?<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">10) Wieviel cm sind 0,125 m?</span><br />
centi=1000 oder 100? Habs vergessen.<br />
Vermutung: 125m.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 30 sek<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">11) Bitte schätzen Sie 657x9.(schätzen heisst nicht ausrechnen)</span><br />
Wie schätzen? Das habe ich noch nie verstanden.<br />
Da muss ich doch trotzdem rechnen.<br />
Mehr als 1000 auf jeden Fall, aber um es genauer einzuordnen, würde ich rechnen (entweder genau ausrechnen, oder x10 statt x9).<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 30 sek.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">12) 1.000 - 89 - 89 – 89</span><br />
1.000 -90-90-90<br />
3x9= 27 (auswendig, ab 4x9 muss gezählt/gerechnet werden)<br />
<br />
1000-270= <br />
1000-200= 800 , 800-70=730<br />
<br />
730+3= 733.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 2 min.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
13) 465 * 2</span><br />
400x2= 800<br />
60x2= 120<br />
5x2=10<br />
<br />
800+120+10= 930<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
14) 1/4 verdoppeln</span><br />
1/4 x 2 , wie war das noch gleich? 2=2/1<br />
1/4 x 2/1 ar über Kreuz, oder?<br />
<br />
Egal, es muss 1/2 rauskommen.  So gelernt. Wobei ich das nur bildlich logisch finde (z.B. halber Kuchen), von den Zahlen her finde ich Brüche “merkwürdig”, denn eigentlich wäre ja 8 das doppelte von 4. Und nicht 2. Brüche fühlen sich “komisch” an.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">15) 932:2</span><br />
900/2= 450<br />
30/2=15<br />
2/2=1<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
16) 399 + 399 + 399 + 399</span><br />
400+400+400+400= 4x400<br />
4x4=16<br />
4x400= 1600<br />
1600-4= 1596<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">17) 1/2 : ¼</span><br />
 1/2 : 1/4 <br />
Wie ging nochmal durch Brüche dividieren? Irgendwas umdrehen? Erweitern?<br />
<br />
2/4: ¼ //x4<br />
8:4 = 2<br />
<br />
2x1/4 = ½<br />
<br />
Wobei das Ergebnis für mich nicht greifbar ist. Ich kann mir das nicht vorstellen (bildlich) und daher ergibt das Ergebnis keinen Sinn. Der Weg ist bloß gelernt.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 2 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
18) 1/8 m in cm</span><br />
1 m= 1000cm<br />
1/2m= 500cm<br />
1/4m= 250 cm<br />
1/8m= 125cm<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
<br />
<br />
<img src="images/smilies/huh.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Huh" title="Huh" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
Ich bin vor Kurzem über "Dyskalkulie" gestolpert. Vieles, das ich gelesen habe trifft auf mich zu vieles nicht. Ich bin ziemlich verunsichert.<br />
<br />
Zu mir: Ich bin 24, Studentin (Sprachen), habe Abitur und meide Zahlen, wo es nur geht.<br />
<br />
Meine Noten in der Grundschule waren gut. Wobei diese Noten wohl nur eine nette Geste waren - es finden sich Hinweise in den Texten, dass ich unkonzentriert und langsam gerechnet habe, dass ich neue Themen nicht so schnell begriffen habe, dass ich über das normale Maß hinaus Hilfsmittel brauchte... bis heute brauche ich meine Finger. Heimlich, unter dem Tisch - denn ab der 2. Klasse wurde mir klar gemacht, dass sich das nicht gehört.<br />
Das 1x1 habe ich nur bruchstückhaft gelernt. Das "große" kann ich kaum. Bestimmte "Reihen" kann ich gar nicht (muss zählen, rechnen).<br />
Kopfrechnen und Textaufgaben waren schon immer ein Grauß.<br />
<br />
Die Probleme gingen auf dem Gymnasium erst richtig los. Meine Noten immer zwischen 4 und 5 (mit hoher Anstrengung, vielen Tränen, Üben mit den Eltern, im Notfall abschreiben und schummeln). In der Oberstufe wurden die Noten besser. Verstanden habe ich nichts davon bzw. hatte kein VERSTÄNDNIS für das was gemacht wurde, aber z.B: Kurvendiskussion lässt sich gut "lernen" (also die Rechenschritte/Formeln).<br />
<br />
Ich bin extrem unsicher beim Rechnen, rechne alles 3 mal nach (kostet viel Zeit), meide Situationen in denen ich VOR ANDEREN rechnen muss (Spiele spielen bei denen man Punkte zählen, rechnen, knobeln mit Zahlen muss; Preise beim Einkaufen überschlagen oder Rabatte berechnen) und komme mir dumm vor, weil ich nicht gut Kopfrechnen kann und mit Maßen und Prozenten und sowas gar nicht klarkomme.<br />
<br />
<br />
Mhm <img src="images/smilies/undecided.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Undecided" title="Undecided" /><br />
<br />
<br />
<br />
Ich habe mal diese Aufgaben hier im Forum gelöst, vielleicht kann man damit etwas anfangen? Bearbeitungszeiten sind geschätzt... die ganze Rechnerei hat uf jeden Fall ewig gedauert.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">1) Halbieren Sie 930</span><br />
Die Hälfte von 900 ist 450, die Hälfte von 30 ist 15. 450+10=460 460+5= 461, 462,463… 465.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 30 sek-1 min<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
2) 931-465</span><br />
Hilfe, Viele krumme Zahlen. Zahlensalat. Okay. Tief durchatmen.<br />
Ich weiß nicht wie.<br />
Okay.<br />
9-4=5 <br />
3-6= weniger 3<br />
1-5=weniger 4<br />
5 weniger 3, ne Quatsch.<br />
500.<br />
100-30=70<br />
570.<br />
10-4=6<br />
Also: 576.<br />
<br />
Das kann nicht stimmen. Sieht komisch aus.<br />
576+465<br />
500+400=900<br />
70+60 sind mehr als 30.<br />
Schei*e falsch.<br />
<br />
Also nochmal. Ich hab schon keinen Bock mehr.<br />
500.<br />
531-65=<br />
30-60= 0 weniger 30<br />
Also 500-30= 470<br />
Es warem 31, also +1<br />
471.<br />
471-5= 46… 470-5=465 <br />
465+1= 466.<br />
So.<br />
<br />
Bearbeitungszeit:5-10 min<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">3) 824:8</span><br />
Ach du grüne Neune. Ich hasse 8er.<br />
Also, ich habe auswendig gelernt: 8,16,24 (weiter kann ich die Reihe nicht auswendig) – abgezählt 3 – 800 ist schön glatt. Also 100. Also 103.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 30 sek-1 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
4) 10000-206</span><br />
Viele Nullen. Mir fehlen die Punkte. 1000-200=800. Aber da fehlt ja ne Null. Also 8000. Also … 800, das kann nicht 8000 sein, oder? <br />
Und 6 weniger, also müssen da irgenwo 9en stehen und ne 10-6=4… also: 7994.<br />
Irgendwie stimmt das nicht.<br />
Nochmal.<br />
…<br />
8000+200= 8200.<br />
…<br />
9800+200=10.000<br />
…<br />
Was fehlte jetzt noch? Achso 6.<br />
Also 800-6 = … 796, ne 794.<br />
Also 9794.<br />
<br />
Zeit: ca. 5 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">5) 187-89</span><br />
87-89= weniger 2<br />
100 weniger 2= 98.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 30 sek-1 min<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">6) 465x2</span><br />
Okay.<br />
4x2=8, d.h. dritte Stelle, es fehlen Nullen = 800<br />
6x2=12, d.h.  zweite Stelle =120<br />
5x2=10<br />
<br />
800+120= 920.<br />
920+10 = 930.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">7) Die Summe zweier Zahlen ist 730,die Differenz dieser Zahlen ist 0.<br />
Um welche Zahlen handelt es sich?</span><br />
7:2= 4,5 … also so 450.<br />
30:2 = 15<br />
450+15= 4(5+1=)65=465<br />
Wie war nochmal die Aufgabe? …<br />
Okay, <br />
465x2=730.<br />
465-465=0<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 2 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">8) 40x ?=20</span><br />
?=20/40<br />
?= 2/4<br />
?=1/2<br />
<br />
Ich habe das so auswendig gelernt, aber es will mir nicht in den Kopf warum das kleiner wird und trotzdem mehr ist und außerdem das Gleiche. Egal, ist halt so. <br />
Die Hälfte von 40 ist 20. Stimmt.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 2 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">9) 286km= ?m</span><br />
1 km sind doch… kilo heißt 1000 also 1000m<br />
Muss ich das Komma jetzt nach links oder rechts verschieben?<br />
Ich würde sagen 286000<br />
Kann das richtig sein?<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">10) Wieviel cm sind 0,125 m?</span><br />
centi=1000 oder 100? Habs vergessen.<br />
Vermutung: 125m.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 30 sek<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">11) Bitte schätzen Sie 657x9.(schätzen heisst nicht ausrechnen)</span><br />
Wie schätzen? Das habe ich noch nie verstanden.<br />
Da muss ich doch trotzdem rechnen.<br />
Mehr als 1000 auf jeden Fall, aber um es genauer einzuordnen, würde ich rechnen (entweder genau ausrechnen, oder x10 statt x9).<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 30 sek.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">12) 1.000 - 89 - 89 – 89</span><br />
1.000 -90-90-90<br />
3x9= 27 (auswendig, ab 4x9 muss gezählt/gerechnet werden)<br />
<br />
1000-270= <br />
1000-200= 800 , 800-70=730<br />
<br />
730+3= 733.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 2 min.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
13) 465 * 2</span><br />
400x2= 800<br />
60x2= 120<br />
5x2=10<br />
<br />
800+120+10= 930<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
14) 1/4 verdoppeln</span><br />
1/4 x 2 , wie war das noch gleich? 2=2/1<br />
1/4 x 2/1 ar über Kreuz, oder?<br />
<br />
Egal, es muss 1/2 rauskommen.  So gelernt. Wobei ich das nur bildlich logisch finde (z.B. halber Kuchen), von den Zahlen her finde ich Brüche “merkwürdig”, denn eigentlich wäre ja 8 das doppelte von 4. Und nicht 2. Brüche fühlen sich “komisch” an.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">15) 932:2</span><br />
900/2= 450<br />
30/2=15<br />
2/2=1<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
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<span style="font-weight: bold;"><br />
16) 399 + 399 + 399 + 399</span><br />
400+400+400+400= 4x400<br />
4x4=16<br />
4x400= 1600<br />
1600-4= 1596<br />
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Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
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<span style="font-weight: bold;">17) 1/2 : ¼</span><br />
 1/2 : 1/4 <br />
Wie ging nochmal durch Brüche dividieren? Irgendwas umdrehen? Erweitern?<br />
<br />
2/4: ¼ //x4<br />
8:4 = 2<br />
<br />
2x1/4 = ½<br />
<br />
Wobei das Ergebnis für mich nicht greifbar ist. Ich kann mir das nicht vorstellen (bildlich) und daher ergibt das Ergebnis keinen Sinn. Der Weg ist bloß gelernt.<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 2 min<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
18) 1/8 m in cm</span><br />
1 m= 1000cm<br />
1/2m= 500cm<br />
1/4m= 250 cm<br />
1/8m= 125cm<br />
<br />
Bearbeitungszeit: ca. 1 min<br />
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<img src="images/smilies/huh.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Huh" title="Huh" />]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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